Lösung für gemeinsame Probleme gesucht
Sendungshinweis:
„Vorarlberg heute“, 22.9.2012
Es ist ein hehres Ziel: in Europa sollen nicht nur die finanzkräftigen Regionen den Ton angeben, auch die schwachen Regionen sollen nicht im Stich gelassen werden. Zu spüren war das jedenfalls dieser Tage in Langenegg.
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Video: „Vorarlberg heute“-Beitrag von ORF-Redakteurin Theresia Bilgeri. Sie sprach mit Willi Kutzleb, Hainrode, Deutschland, mit Stanislaw Longawa, Bürgermeister, Polen, mit Erwin Mohr, Vertreter der Regionen in Brüssel und mit dem Langenegger Bürgermeister Georg Moosbrugger.
Präsentiert haben sich die Regionen vor allem von ihrer folkloristischen und traditionellen Seite. Mit einer Kindertanzgruppe aus Bayern, den Besenbindern aus Hainrode, einem Dorf in Sachsen-Anhalt oder einem Chor aus der polnischen Gemeinde Jaschkowa Gorna. In dieser Region haben sich 35 Dörfer zu einer Verwaltungseinheit zusammengeschlossen. Vor allem in Osteuropa ist die Abwanderung groß, gute Gegenstrategien sind gefragt. Je größer die Lebensqualität in den Dörfern sei, desto größer sei die Chance, die jungen Menschen zu halten, so Bürgermeister Stanislaw Longawa. Daher konzentriere man sich auf Infrastrukturmaßnahmen und schaue darauf, dass die Finanzen der Gemeinden aus EU-Mitteln gestärkt würden, erklärte Longawa.
Rezepte müssen aus den Regionen kommen
Rezepte müssen aus den Regionen kommen. Für den Vorarlberger Vertreter der Regionen in Brüssel ist das das Erfolgskonzept. Regionen könnten sich nicht von oben entwickeln, sondern nur von innen heraus, so Erwin Mohr. Die Bürger müssten wissen, was ihnen die Region wert sei, dann könne es auch zu Innovationen kommen.
Als Erfolg kann die Veranstaltung auch in Langenegg verbucht werden. Mit ein bisschen auf das Bürgerengagement. Die Bürger seien in vielen Bereichen Fachleute und das werde oft übersehen, sagte Bürgermeister Georg Moosbrugger.
Link:
- „Europäischer Dorf-Erneuerungspreis 2012“ (vorarlberg.ORF.at; 21.9.2012)
Publiziert am 22.09.2012

