Wanderwege: Instandsetzung im Gange
Dieses Element ist nicht mehr verfügbar
Im Video zu sehen: Wilfried Studer (Bergführer, Alpenverein Wolfurt); Beitrag von Franz-Michel Hinteregger, TobiasBecker, Christina Lachner
Sendungshinweis:
„Vorarlberg heute“, 20.7.2012
Im Sarotlatal zwischen Brand und der Zimba hat der Schneedruck an mehreren Stellen den alten Weg mehrere Meter nach unten gedrückt. Wilfried Studer und sein Bergkamerad Kurt Kobler vom Alpenvereinsbezirk Wolfurt sind hier unterwegs, um die Schäden zu beheben.
Für die Wegerhaltung in den Bergen haben die alpinen Verbände die Verantwortung auf sich genommen, zwei Drittel der vielen hundert Kilometer Wegenetz in Vorarlberg werden vom Deutschen Alpenverein betreut. Gute Wege sind bequem, vor allem aber geht es um die Sicherheit, wie Wilfried Studer ausführt: Wenn von den Wegen ein Stück fehle, würden Einzelne anfangen, neue Wege anzulegen. Diese führen eventuell dann in eine Sackgasse, was bei Nebel und Schlechtwetter gefährlich werden könne.
Brücke von Lawine weggerissen
Vor sechs Jahren wurde auf dem Weg zur Sarotlahütte über den Bach eine neue Brücke gebaut. Heuer wurde sie von einer Lawine zerrissen. Pioniere des Bundesheeres haben im Juni eine Neue gebaut. Die Wegebauer sind dankbar für diese Unterstützung. Allein die Materialtransporte wäre für sie kaum möglich.
Bis die letzten Schäden an den Wanderwegen behoben sind, wird es vermutlich Herbst sein - erst dann werde es auch eine Statistik darüber geben, wie viele Wanderweg-Kilometer neu gemacht werden mussten.
Publiziert am 20.07.2012

