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Michael Rauch (Bild: ORF)
RECHTE
Mehr Personal für Jugendwohlfahrt gefordert
Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch fordert mehr Personal für die Jugendwohlfahrt. Die Mitarbeiter würden am und über dem Limit arbeiten. Eine Personalerhöhung müsse sofort geschehen, so Rauch im Samstag-Interview von Radio Vorarlberg.
Politische Diskussion über Jugendwohlfahrt
Die drei Oppositionsparteien haben am Freitag einen Antrag an die Landesregierung gerichtet. Landesrätin Greti Schmid soll das Sozialressort entzogen werden. Sie sei in ihrem Amt überfordert. Anlass für den Antrag war eine Landtagsdebatte über die Jugendwohlfahrt. Laut einem Rechnungshofbericht gibt es zu wenig Personal, nach Ansicht der Opposition reagiert Schmid darauf nicht richtig.
"Es fehlt an Wertschätzung"
Die Jugendwohlfahrt sei an jenen gesellschaftlichen Brennpunkten tätig, wo die Entwicklung immer denjenigen voraus sei, die Hilfe zur Verfügung stellen wollen, sagt Rauch. Es müsse mehr in Planung und Steuerung investiert werden, dazu brauche es mehr Personal. In der breiten Fachwelt sei noch nie so deutlich dargestellt worden, dass mehr Personal nötig sei, da brauche es keine weitere Analyse.

Der Rechnungshof habe festgestellt, dass die Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt über weite Strecken eine sehr gute Arbeit leisten, so Rauch. Es fehle aber an der Wertschätzung, auch von Seiten der Politik. Die Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt arbeiten nach dem Eindruck von Rauch am und auch über dem Limit. Die Folgen seien Krankenstände und Burn-Out-Situationen, darunter leide irgendwann auch die Qualität der Arbeit.
"Nicht schrittweise, sondern sofort"
"Es braucht nicht schrittweise, sondern sofort und möglichst umfassend eine Reaktion im Personalbereich", fordert Rauch. Vorarlberg sei ein wirtschaftlich sehr starkes Land, deshalb müsse es auch möglich sein, bestmögliche Rahmenbedingungen für die Kinder und Betroffenen sicherzustellen.
Diskriminierungsverbot für Kinder gefordert
Rauch fordert im Samstag-Interview von Radio Vorarlberg auch ein Diskriminierungsverbot für Kinder. Als Beispiel nennt er den Vorarlberger Familienzuschuss, der nur an österreichische Staatsbürger ausbezahlt wird. Jährlich würden rund 300 Kinder den Zuschuss nicht bekommen, weil sie die falsche Staatsbürgerschaft hätten.
Das Interview zum Nachhören
Das Interview mit Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch führte ORF-Redakteur Erik Sandner.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Wir haben wieder ein neues Superguddiiiie.
onkel707, vor 115 Tagen, 18 Stunden, 5 Minuten
warum...
ideal5, vor 115 Tagen, 10 Stunden, 49 Minuten
werden solche Postings überhaupt zugelassen? Die Grippe in der kleinsten Zelle unserer Gesellschaft wird später zur wirklichen Pandemie. Wegschauen hilft nur kurz - erst denken dann posten..
klingt wirklich vernünftig!
smith, vor 115 Tagen, 18 Stunden, 5 Minuten
da niemand diskriminiert werden darf, muss dieser familienzuschuss an alle menschen der erde ausbezahlt werden, sind den chinesische kinder weniger wert als österreichische?
:-)
Ist der Michael mit dem Johannes Rauch verwandt
ec290, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 21 Minuten
wenn ja dann wundert mich seine Forderung nicht
es ist wie mit der arbeitslosenversicherung
allgemeininteressiert, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 39 Minuten
die gewissen (man kennt sie) wollten ja auch ausländern den zugang zu arbeitslosengeld streichen - vergessend, dass es sich um einen zwangsweise eingehobenen versicherungsbeitrag handelt, den arbeitnehmer zahlen müssen....

aber die gescheitheit darf man vom rechten eck sowieso nicht erwarten.
zlozale, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 31 Minuten
leistungen aus dem steuertopf sind mit leistungen nach dem versicherungsprinzip nicht gleichzusetzen!

es steht jedem staat offen, den bezug steuerfinanzierter leistungen an andere kriterien zu knüpfen als nur die, ob jemand steuern zahlt oder nicht.
In
carat, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 25 Minuten
Australien zahlt man auch von Anfang an, Anspruch hat man aber nicht sofort! :)
allgemeininterssiert?
teich9, vor 115 Tagen, 13 Stunden, 22 Minuten
den versicherungsbeitrag in die al-versicherung zahlen auch arbeitgeber, und zwar gleich viel wie arbeitnehmer.
Kommt auf die Steuerleistung an.
schoren, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 51 Minuten
Ich finde man müsste nachsehen wie hoch die Steuerleistung jener ist, die keinen Zuschuss bekommen. Wenn sie relativ wenig ins System einzahlen, und mehr ans eigene Land, dann ist es für mich fair dass sie den Zuschuss nicht bekommen. Wenn sie aber "Nettozahler" sind, und ihre Steuerleistung sehr hoch ist, dann haben sie auch eine Leistung verdient. Wer das System trägt der hat sich auch etwas verdient.

Wichtig wäre dass solche Daten, gleich in den Berichten mitgeliefert werden, so kann sich auch der normale nicht Insider ein Bild machen.

So wie diese Meldung aufbereitet ist, läuft es sich einfach wieder auf einen Links/Rechts Schlagabtauch hinaus, und von dem hat niemand etwas.

Gruß
lügendetektor, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 39 Minuten
Insoferne hätte das Transferkonto etwas Gutes.
Es hat sich anscheinend ,noch nicht herum gesprochen,
dasa, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 53 Minuten
dass der Staat Pleite ist.
lügendetektor, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 51 Minuten
Zu dir sollten sich mal die Beistrichregeln herumsprechen.
Herr Rauch...
trabi, vor 115 Tagen, 20 Stunden, 5 Minuten
warum sollen Kinder, die NICHT die österr.Staatsbürgerschaft haben, Familienzuschuss bekommen?
Dann zahlen halt sie aus ihrer Geldtasche diese Zuschuss, odr net???
Warum bezahlt denn DER Staat, dessen Staatsangehörigkeit diese Kinder haben, nicht ihren Anteil???
Was wollen sie eigentlich...unseren Sozialstaat noch weiter aushöhlen?
Relativ einfach erklärbar:
lügendetektor, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 52 Minuten
Weil die Eltern dieser Kinder dieselben Steuern und Sozialabgaban zahlen wie die Konder österreichischer Eltern.

zahlt Österreich den Kindern, die in den USA leben, einen Zuschuss? Nein. Zahlt Grossbritannien den Kindern österreichischer Eltern oder britischer Eltern unterschiedliche Förderungen und Zuschüsse aus? Nein.

Na also.
zlozale, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 24 Minuten
es sollte dir bekannt sein, dass nicht jeder steuerzahler auf alle steuerfinanzierten leistungen gleichermassen anspruch hat - ganz einfach, weil es für die anspruchsberechtigung auch noch andre kriterien gibt als nur jene, ob man steuern zahlt (und viele leistungen kriegt man auch oder sogar nur, wenn man überhaupt keine steuern zahlt!)
stimmt, lt. Sozialminister bezahlens ja sogar wesentlich mehr als die Österreicher
vollkoffer, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 23 Minuten
@vollkoffer
zlozale, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 19 Minuten
höchst unglaubwürdig, wenn man bedenkt, dass die meisten nichteubürger in österreich 1. ein weit niedrigeres (aus)bildungsniveau und 2. eine um ein mehrfaches höhere arbeitslosenquote haben, wodurch sie 3. falls sie arbeit haben, zumeist ein so niedriges gehalt erzielen, dass sie keine oder kaum steuern zahlen.
@zlozale
sonarnet, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 16 Minuten
nicht zu vergessen, dass viele gar nicht arbeiten dürfen aber trotzdem Jahrelang von Luft und Liebe satt werden müssen.

Kurios nicht wahr ;-)
zlozale, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 12 Minuten
ja, stell dir vor, die schaffen es, unser sozialsystem und unsre pensione zu sichern, und brauchen dazu nicht mal arbeiten, während wir österreichischen versager uns vor lauter steuern ausbrennen und das trotzdem nicht zu stande bringen!
zlozale,
lügendetektor, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 11 Minuten
DU zahlst doch als Wenigverdiener sowieso keine Steuern. ;-)
sonarnet, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 9 Minuten
lol
@lügen
zlozale, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 8 Minuten
sag das bitte dem finanzamt, vielleihct glauben sies dir! wär dirs ehr verbunden, weil derzeit zahl ich mehr steuern pro monat als ein österreichsiches durchschnittseinkommen beträgt.
aber mal im ernst
sonarnet, vor 115 Tagen, 19 Stunden, 6 Minuten
Mal wirft Milliarden Steuern den Anzugträgern ins Maul, siehe ÖBB und andere Staatsnahe Betriebe, vom Unwesen der polit. Struktur ganz zu schweigen, darüber regt sich niemand auf, aber wehe jemand hat keinen Ö-Pass oder sieht anders aus.... Ich seh meine Steuern lieber dort wo sie helfen könnten als im neuen BMW vom Kanzler investiert
Schon genau bleiben: die österreichische Staatsangehörigkeit bzw die Staatsangehörigkeit
gscheitbär06, vor 115 Tagen, 20 Stunden, 13 Minuten
bzw die Staatsangehörigkeit eines anderen EWR-Mitgliedslandes oder der Schweiz hat.
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