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FR | 19.03.2010
Hund (Bild: DPA/ Ansbach)
GESETZ
Landesveterinär fordert Hundeführerschein
Vorarlbergs Landesveterinär und Tierschutzobmann Erik Schmid kritisiert massiv die Kampfhunde-Verordnung des Landes Vorarlberg. Diese sei inhaltlich vollkommen falsch. Schmid fordert die Einführung eines Hundeführerscheins.
Erik Schmid (Bild: ORF)
Landesveterinär Erik Schmid
Rasse der Hunde in Verordnung entscheidend
Die Kampfhunde-Verordnung beziehe sich nicht auf die Gefährlichkeit der Hunde, sondern auf die Rasse der Hunde, kritisiert Schmid im Radio Vorarlberg-Interview. Die Gemeinden, die die Verordnung zu exekutieren hätten, hätten enorme Schwierigkeiten, da sie fachlich überfordert seien.

So würden in der Verordnung nicht nur gewisse Hunderassen genannt werden, sondern auch Kreuzungen dieser Rassen. Die Gemeinden würden die Verordnung nicht exekutieren, es handle sich um totes Recht, so Schmid.
Ausbildung der Hundehalter gefordert
Es sei nicht ein Hund von der Rasse her gefährlich, sondern es gehe um die Kombination aus Hund und Hundehalter, so Schmid.

Deshalb fordert er die Ausbildung der Hundehalter und regt einen Hundeführerschein an. Darunter versteht er eine umfassende Ausbildung mit Prüfungsabschluss. Als Anreiz könnte man den Teilnehmern ein Jahr die Hundesteuer erlassen. Die Kampfhundeverordnung müsse durch eine Ausbildungsverordnung ersetzt werden, betont Schmid.

Zudem kann sich Schmid vorstellen, dass Hundehalter für etwaige Schäden eine Versicherungspflicht haben sollen.
"Interessen von der Politik"
Auf die Frage, warum das Land nicht auf eine Verordnung verzichtet, die ohnedies totes Recht ist, antwortete Schmid: "Es gibt Interessen von der Politik her, die kann jetzt sagen, wir haben eine Regelung, ob sie funktioniert oder nicht. Es gibt kein Problem, bis der nächste Unfall passiert, aber man hat eine Regelung."
Schmid zum neuen Hundehaltegsetz in Niederösterreich.
"Anlassgesetzgebung übelster Sorte"
Vergangene Woche hat ein Rottweiler in Niederösterreich ein einjähriges Mädchen totgebissen. Als Konsequenz hat der Niederösterreichische Landtag ein neues Hundehaltegesetz beschlossen. Als Vorbild diente auch die Vorarlberger Kampfhunde-Verordnung.

Schmid ist über das neue Gesetz in Niederösterreich empört. Mit der Vorarlberger Verordnung habe man sich ein ganz schlechtes Vorbild genommen. Es handle sich um Anlassgesetzgebung übelster Sorte.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Strafen
nochejassar, vor 118 Tagen, 11 Stunden, 6 Minuten
Es wäre intelligenter die Hundehalter dazuzubringen, die SCHEI..säckchen im Mullkübel zu entsorgen. Nicht wie am Seeufer zB in s Schilf zu schleudern oder im Ried in einem Graben zu versenken, wenn sie die Haufen überhaupt "bemerken"
30€ Strafe und dann erzieht sich viel von selbst
Jaja, noch eine Verordnung her....
patteriol, vor 118 Tagen, 12 Stunden, 37 Minuten
und noch eine und noch eine. Irgendwann kommt der Kinder-Führerschein, der Einkaufs-Führerschein und dann vielleicht der WC-Führerschein.

Mit Tonnen von Verordnungen erzieht man keine selbständig und verantwortungsvoll denkenden Menschen. Dieses Denken von vielen Menschen ist zum Davonlaufen: Der Staat soll alles verordnen, dann kann ich mich auch auf ihn berufen, wenn es schiefgeht. Aber offensichtlich will die Politik nur noch Menschen mit Vollkaskomentalität - irgendeiner muss immer schuld sein, also her mit einer neuen Verordnung.
Es braucht keien Führerschein!
trabi, vor 118 Tagen, 16 Stunden, 27 Minuten
Es soll veboten werden, Kampfhunde und gewisse Sorten zu halten und das Züchten dieser Tiere.
Eigentlich ganz einfach!
Und den Alkoholausschank sowie Autos mit mehr als 30 PS
rhodium, vor 118 Tagen, 15 Stunden, 25 Minuten
verbieten wir auch.
Eigentlich ganz einfach?
Nein, an sich hat Schmid schon recht,
madcow, vor 118 Tagen, 14 Stunden, 29 Minuten
Das Problem sind ja eigentlich nicht die Hunde, sondern die Halter bzw. die Erziehung der Hunde.

Keine Rasse ist von Natur aus "schlecht", aber wenn ein kräftiger und kampflustiger Hund nicht richtig unter Kontrolle ist, dann kann er eben gefährlich werden.
Unglücksfääle kann aber wohl nie ganz ausschließen, es soll ja auch vorkommen, dass ganz nettte und normale Menschen plötzlich durchdrehen.
am besten
kloetenponny, vor 118 Tagen, 12 Stunden, 37 Minuten
verbieten wir Keller! Dann kann sowas wie im Fritzl Haus nichtmehr passieren!! Und Gabeln, verbieten wir Gabeln! Die sind spitz UND machen dick!!! Bücher sollten auch schnellstens verboten werden, denn beim Umblättern kann man sich am Papier verletzen!!
und...
kloetenponny, vor 118 Tagen, 12 Stunden, 29 Minuten
welche "Sorten" - gemeint sind sicher Rassen sollen denn verboten werden?

Ich fände gefallen daran, eine Statistik darüber aufzustellen, bei wievielen durch alko Lenker verursachte Todesfälle z.B. eine gewisse Biersorte im Spiel war - SOFORT VERBIETEN!!!!

Das Beispiel mit dem Alkohol gefällt mir gerade echt gut!!!

Fleissaufgabe: Versuche herauszufinden, wieviele Menschen in Österreich jährlich durch Alkohol sterben und wieviele durch Hundeattacken!

Jaja, das kann man garnicht vergleichen!
Eh nicht! Menschen sind ja so intelligent, die entscheiden SELBER, obs angsoffen ins Auto steigen und nehmen es in kauf, zu Mördern zu werden.

Hunde dagegen sind berechnende, eiskalte Killer! Die warten nur auf den richtigen Moment!
Unglaublich, wie diese Typen immer mehr Bürokratie erfinden!
karl50, vor 118 Tagen, 16 Stunden, 30 Minuten
Nachdem jede politische Funktion weiterhin 10 fach besetzt ist, gibt es bald auch 10 verschiedene, sich oft widersprechende, Maßnahmen.
Warum kann so etwas das Parlament nicht für ganz Österreich regeln?
diese panikmache
dieselknecht, vor 118 Tagen, 17 Stunden, 1 Minute
geht mir schon auf die nerven.

es gibt alleine in wien zigtausende hunde. wie oft wird ein mesch von hunden verletzt????? der tod des kindes ist zutiefst zu bedauern, der angriff dieses hundes war aber wohl nicht vorhersehbar, da ja der besitzer selber diensthundeführer bei der polizei war und sich sicherlich bestens auskennt mit hunden.

wieviele menschen sterben jährlich wegen besoffener autofahrer!!!! diese todesfälle zu mindern wäre sicherlich leichter, da man in heurigenorten nur mal öfter kontrollieren müßte.

es bringt nichts autofahrer nachts auf geraden strassen aufzuhalten weil sie ein bisserl schneller fahren, sondern es wäre besser des öfteren planquadrate zu machen und besoffene rigoros zu bestrafen!!!

ich habe weniger angst vor nem sogenannten kampfhund, als vor nem besoffenen autofahrer, derer gibts mehr als genug.

das problem ist....besoffene autofahrer haben ne lobby hinter sich, hunde nicht
herbststurm, vor 118 Tagen, 18 Stunden
Im Gespräch ist eine 2-Stündiger "Kurs". Für jene die diesen Kurs abhalten sicher ein gutes Geschäft. Ansonsten für die Katz.
Diese Füherscheine
dethomaso, vor 118 Tagen, 18 Stunden, 56 Minuten
sollten aber nur an Bergrettung, Rotes Kreuz und ähnliche Organisationen ausgestellt werden, aber nicht an Privatpersonen (ausgenommen Blinde, Behinderte).
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