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MI | 10.02.2010
Fuesse (Bild: ORF)
KRIMINALITÄT
15 Prozent der Täter sind Jugendliche
Rund 15 Prozent der Gesamtkriminalität werde von Jugendlichen verübt - das sagte der Kriminologe Christian Grafl am Mittwoch bei einem Vortrag in Klaus. Die Kriminalität bei Jugendlichen steige nicht mehr an als bei Erwachsenen.
Christian Grafl (Bild: ORF) Anzeigen steigen, nicht Verurteilungen
Auf Einladung der Bewährungshilfeinstitution Neustart hielt der Kriminologe Christian Grafl von der Universität Wien einen Vortrag. Steigen würden die Anzeigen gegen Jugendliche, aber nicht die Verurteilungen.

Früher seien Sachbeschädigungen oder kleinere Delikte von Kindern und Jugendlichen vorwiegend unter den Eltern ausgemacht worden, heute werde viel schneller angezeigt, sagte Grafl.
Zahl der weiblichen Täter gestiegen
In seinem Vortrag sagte Grafl, dass ausländische Jugendliche nicht krimineller als inländische Jugendliche seien. Der Anteil der ausländischen Kinder und Jugendlichen als Tatverdächtige sei seit Jahren nahezu gleich geblieben.

Leicht gestiegen sei in den vergangenen Jahren hingegen die Zahl der weiblichen Täter. Vergangenes Jahr wurden laut Grafl nur acht Prozent der tatverdächtigen Jugendlichen angezeigt. Das sei auch auf den außergerichtlichen Tatvergleich zurückzuführen.
Für Jugendkontaktbeamte bei der Polizei
Grafl sprach sich gegen Erziehungscamps oder elektronische Fußfesseln aus. Effektiver seien Jugendkontaktbeamte bei der Polizei, die Unterstützung der Eltern und eine verbesserte Zusammenarbeit von Polizei, Schule, Justiz und Sozialarbeit.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
wie hoch ist der %Anteil der "Lustenauer" an diiesen 15%?
gscheitbär06, vor 83 Tagen, 2 Stunden, 43 Minuten
Kommentar nr.2
sabiflor, vor 83 Tagen, 2 Stunden, 52 Minuten
Ich will meinen ersten beitrag etwas korrigieren nämlich den ausdruck jugendliche kriminelle.. -der paßt nämlich besser zu den polizeiakten und speziellen bevölkerungsschichten denen vor lauter vorurteilen die decke auf den kopf fällt.
Jugendkriminalität
sabiflor, vor 83 Tagen, 3 Stunden, 11 Minuten
. . -in-und ausländische jungkriminelle haben eines gemeinsam: den fehlenden horizont . -wenn es um die hemmschwelle geht . ..den diese sinkt seit jahren in beängstigender weise immer mehr nach unten.hier Ist wirklich. -nicht nur die politik . .Jeder gefordert diesen jugendlichen ihr angestammtes Recht . -nämlich ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen und gleichzeitig richtig integration zu fordern um damit das selbstwertgefühl jenen zurückzugeben die bis jetzt davon ausgeschlossen waren.handeln Ist angesagt . Und nicht unsere jugend mit schönen worten noch weiter frotzeln ..denn der großteil der jugend ist um längen besser als alle politiker in ganz österreich. Man hat sie hereingeholt weil man sie brauchte . -und gleichzeitig vernichtende familienpolitik betrieben.nur arbeit macht das leben süß also . -genug der schönen worte und handelt endlich -zum wohle unserer nachkommen.
urlaubsvertretung, vor 83 Tagen, 3 Stunden, 46 Minuten
"dass ausländische Jugendliche nicht krimineller als inländische Jugendliche seien"

Keine Ahnung, wie das begründet wird. Ein paar Gespräche mit Polizisten in normalen städtischen Polizeiinspektionen sagen da nämlich ganz was anderes aus.
Vorurteile
heinz57, vor 83 Tagen, 22 Minuten
krallen sich gerne fest.Alle Fakten die dem Voruteil widersprechen werden als Ausnahme gesehen und alle Fakten die ihm entsprechen als die Bestätigung der Regel.Wer also ein Vorurteil hat, wird es nie mehr los, denn er hat notwendigerweise immer recht.Polizisten sind übrigens auch nur Menschen und haben Vorurteile bzw kommen sie kaum in Kontakt mit all den vielen, die nichts anstellen.Der schräge Blick auf die Gesellschaft ist hier Berufskrankheit
Das Problem sind nicht die mit dem "schrägen Blick".
daoarge, vor 82 Tagen, 17 Stunden, 13 Minuten
Das sind vielmehr die mit den krampfhaft geschlossenen Augen.
Wieviele davon österreicher ?
iris, vor 83 Tagen, 4 Stunden, 20 Minuten
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