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MI | 10.02.2010
Arlbergtunnel (Bild: ORF)
verkehr
Arlberg-Eisenbahntunnel: Sanierung im Plan
In einem der derzeit größten sicherheitstechnischen Projekte der ÖBB wird derzeit der zehn Kilometer lange Arlberg-Eisenbahntunnel zwischen Langen und St. Anton am Arlberg saniert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 206 Millionen Euro.
2004 haben die Tunnelarbeiten begonnen, bis Ende 2010 sollen beide Tunnelhälften komplett saniert und beide Gleise wieder befahrbar sein.
Feste Fahrbahn für Rettungsfahrzeuge
Nach dem Bau von sechs Flucht- und Rettungswegen zwischen dem Arlbergstraßen- und dem Eisenbahntunnel im Vorjahr arbeiten die ÖBB weiter an der Sanierung des Bahntunnels.

Um den Einsatz für straßentaugliche Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge im Notfall zu erleichtern, werde im Tunnel eine feste Fahrbahn eingebaut, so ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel. Das erste Streckengleis sei bereits fertiggestellt. Ab 16. März wechselten die Arbeiter die Spur, um den Umbau an dem zweiten Gleis fortzusetzen.
Einbau einer fixen Löschwasserleitung
Zudem seien die Sanierung des Tunnelgewölbes und die Einrichtung von sechs Wendenischen für größere Einsatzfahrzeuge in Arbeit, so Zumtobel. Vorgesehen ist weiters der Einbau einer fixen Löschwasserleitung mit Unterflurhydranten und von Lichtlinien an der Tunnelwand zur Orientierung.

Im Sommer 2010 sollen zudem die Funk-, Signal- und Telekomanlagen erneuert werden. Sämtliche Arbeiten finden bei laufendem Bahnbetrieb statt.
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