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Heute viel Sonne, am Bodensee Nebel |
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Elmar Fischer |
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religion |
11.02.2009 |
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Bischof Fischer: "Homosexualität ist heilbar"
Homosexualität ist für den Feldkircher Bischof Elmar Fischer eine psychische Krankheit. In vielen Fällen könne Homosexualität aber geheilt werden, sagte der Bischof am Mittwoch Radio Vorarlberg. Am Donnerstag entschuldige sich Fischer für seine Aussagen.
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Bischof entschuldigte sich
Fischer, der auch ausgebildeter Psychotherapeut ist, verglich am Mittwoch im Radio Vorarlberg-Interview Homosexualität mit Alkoholismus oder Angstneurosen. Es gebe Literatur, die sage, dass Homosexualität heilbar sei, sagte der Bischof und stellte die Frage, warum man daran zweifeln solle.
Auch Alkoholismus sei beispielsweise heilbar, dabei handle es sich auch um eine psychische Krankheit. Er verstehe nicht, warum man der Meinung sein müsse, dass Homosexualität eine alternative Sexualform ist, so Fischer.
Am Donnerstag entschuldigte sich Fischer für seine Aussagen. Er sei offenbar nicht auf dem letzten wissenschaftlichen Stand gewesen. Er habe niemanden verletzen wollen, so Fischer.
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Im Folgenden sind die Äußerungen des Bischofs vom Mittwoch zu lesen.
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"Psychisch Kranke sind in Kirche willkommen"
Wie andere psychisch Kranke seien auch Homosexuelle in der Kirche willkommen, sagte der Bischof am Mittwoch. Von einem Ausschluss könne keine Rede sein. Es würden ja auch Angstneurotiker nicht ausgeschlossen.
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 Gerhard Maria Wagner |
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"Wagner tritt Werteverfall entgegen"
Vor Bischof Fischer äußerte sich bereits der Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner zum Thema Homosexualität. Auf die Frage, ob Homosexualität heilbar sei, hatte Wagner geantwortet, dass es dafür genügend Beispiele gebe, nur spreche man nicht davon.
Über Wagner sagte Bischof Fischer, dass er ihn zwar nicht persönlich kenne, aber Wagner ein Priester sei, der seine Aufgabe ernst nehme. Wagner versuche echte Gläubigkeit zu vermitteln und dem gesellschaftlichen Werteverfall entgegenzutreten. Man solle sich nicht über Wagner aufregen, bevor er als Weihbischof begonnen habe.
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"Innere Haltung bei Ministranten wichtig"
In Wagners Pfarre in Windischgarsten in Oberösterreich gibt es keine weiblichen Ministranten. Das habe verschiedene Gründe, so Wagner, so hätten Mädchen und Buben in einem gewissen Alter einfach nichts miteinander zu tun.
Bei diesem Thema ist Fischer anderer Meinung als Wagner. Auf die Frage, was er von Mädchen als Ministranten halte, sagte er, auf was es ankomme, sei die innere Haltung. Diese könne es auch bei Mädchen geben, so Fischer.
Aber es gebe auch in Vorarlberg einen Priester, der nur Buben als Ministranten zulasse, der "eine glanzvolle Parade von Burschen" und eine "Gabe hätte mit Buben", so der Bischof.
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Keine vermehrten Kirchenaustritte
Die derzeitigen Diskussionen rund um die katholische Kirche haben in Vorarlberg bisher nicht zu vermehrten Kirchenaustritten geführt.
Eine Bezirkshauptmannschaft stelle zwar einen leichten Zuwachs bei den Austritten fest, das liege aber daran, dass gerade die Vorschreibungen zur Zahlung des Kirchenbeitrags versendet wurden.
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ooe.ORF.at; 10.2.09
Die meisten Bezirkshauptmannschaften und Magistrate verzeichnen einen steilen Anstieg bei den Kirchenaustritten. Häufig ist der Grund für diese Entscheidung die Ernennung des neuen Linzer Weihbischofs Gerhard Maria Wagner.
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ooe.ORF.at; 7.2.09
Unbeeindruckt von den Angriffen auf ihn hat sich der neue Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner in einem "Kurier"-Interview gezeigt. In einem weiteren "profil"-Interview forderte er die Behandlung Homosexueller.
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