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politik |
21.09.2008 |
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Parteien vernachlässigen Internet-Wahlkampf
Das Internet wird im Wahlkampf immer wichtiger. Das bestätigte auch Politologe Anton Pelinka gegenüber Radio Vorarlberg. Unter den Vorarlberger Parteien scheint sich das bisher aber noch nicht herumgesprochen zu haben.
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_small.jpg) Ulrich Herburger |
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Landesgruppen nützen Potential nicht
Stärker als bei jedem früheren Wahlkampf versuchen diesmal politische Parteien, auch das Internet für ihre Werbung zu nutzen. Die Vorarlberger Parteien nützen das "junge" Medium im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2008 großteils aber kaum bis gar nicht.
Ulrich Herburger, Professor für Medien-Kommunikation an der Fachhochschule (FH) in Dornbirn, sagt, er sei darüber "enttäuscht". Den Grund für die geringe Nutzung der Möglichkeiten, die dieses Medium im Wahlkampf böte, vermutet er darin, dass den Verantwortlichen das Medium Internet nicht nahe genug sei. Das Internet sei das Medium der jungen Generation - und wäre gerade auch deswegen eine außerordentlich wichtige Informationsquelle für jugendliche Erstwähler.
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Analyse der FH Vorarlberg
Ulrich Herburger hat gemeinsam mit einer Gruppe von Studenten der FH den Internet-Wahlkampf der Vorarlberger Kandidaten analysiert.
Sie kommen zu dem Schluss, dass einzig die Grünen auf ihrer Homepage einen professionellen Auftritt mit allen wichtigen Informationen, Videos und Wahlkampf-Tagebuch des Spitzenkandidaten böten. Alle anderen hinkten hinterher, so die Analyse der FH. Die ÖVP böte zwar auch Listen der Vorarlberger Kandidaten und Videos, hier wird aber die technische Qualität beanstandet.
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ORF-Redakteur Daniel Rein fasst die Ergebnisse der Studie zusammen.
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Liberales Forum, RETTÖ, Die Christen und die Liste Fritz Dinkhauser haben keinen eigenen Vorarlberg-Link.
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