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Skinhead-Netzwerk |
16.05.2007 |
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"Blood und Honour" soll sich neu organisieren
Das Neonazi-Skinhead-Netzwerk "Blood and Honour" soll von Vorarlbergern in Wien neu organisiert werden, so der Rechtsextremismus-Experte Wolfgang Purtscheller. Davon wisse man nichts, so der stellvertretende Sicherheitsdirektor Hans-Peter Ludescher.
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Purtscheller: Vorarlberger nach Wien
Nach Jahren des Streits zwischen Wienern und Vorarlbergern soll in Wien eine Sektion des Neonazi-Skinhead-Netzwerks "Blood and Honour" neu organisiert werden. Aus Vorarlberg, wo es derzeit die einzige offizielle "Blood and Honour"-Sektion in Österreich gibt, wurden laut dem Rechtsextremismus-Experten und Buchautor Wolfgang Purtscheller Vertreter in die Bundeshauptstadt geschickt, um die Reorganisation in die Hand zu nehmen.
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Bundschuh: Namen an Polizei weitergegeben
Vor etwa drei Jahren habe die "Blood and Honour"-Sektion in Wien nach einer Hausdurchsuchung Namen von Vorarlberger Rechtsextremen an die Polizei weitergeben, das habe zum Streit zwischen Vorarlberg und Wien geführt, so Daniel Bundschuh, Dornbirner Rechtsextremenszene-Experte gegenüber Radio Vorarlberg.
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Ludescher: Nichts bekannt
Der stellvertretende Sicherheitsdirektor für Vorarlberg, Hans-Peter Ludescher, bestätigt im Radio Vorarlberg-Interview, dass die Vorarlberger Skinheads in Österreich sehr einflussreich sind. Allerdings sei weder aus Wien noch aus Vorarlberg etwas von den Behauptungen Purtschellers bekannt, so Ludescher.
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 Hans-Peter Ludescher |
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"Man hat die Szene im Griff"
Man habe die Szene im Griff, so Ludescher. 150 Sympathisanten und ein harter Kern von 30 bis 40 Personen seien bekannt. Nach dem repressiven Vorgehen vor einigen Jahren, als die Neonazis einige Konzerte veranstalteten, habe sich das Ganze nach Oberösterreich und ins benachbarte Ausland verschoben.
Man versuche die Szene zu schwächen, indem man Kontakte zu den Jugendlichen und ihren Eltern herstellt, so Ludescher. Das würde Wirkung zeigen.
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ORF.at; 16.5.07
Die österreichische Neonazi-Szene ist aktiv wie schon lange nicht mehr. Laut dem Experten Wolfgang Purtscheller formiert sich im Kern eine Truppe altbekannter Protagonisten der Szene um den verurteilten Neonazi Gottfried Küssel neu.
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