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MI | 10.02.2010
Tempo 160 (Bild: ORF)
tempo 160
Gorbach will Tests bis 2010 fortsetzen
Verkehrsminister Hubert Gorbach (BZÖ) hat sich am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Hohenems dafür ausgesprochen, die Versuche Tempo zu 160 bzw. zur Flexibilisierung der Höchstgeschwindigkeit bis 2010 fortzusetzen.
"Internationaler Meilenstein"
Er halte die Flexibilisierung des Tempos auf hochrangigen Straßen für einen internationalen Meilenstein, so Gorbach. Man werde dies auch in anderen Ländern umsetzen.
363 Mio. Euro teure Einrichtung
Bis 2010 soll die 363 Mio. Euro teure Einrichtung der Verkehrsbeeinflussungsanlagen an den österreichischen Autobahnen abgeschlossen sein. Diese bilden die Grundlage für eine flexible Gestaltung der Höchstgeschwindigkeit.
Tests auf anderen Abschnitten
Bis dahin sollte man auch auf anderen Abschnitten testen, so Gorbach. Auf dreispurigen und auf solchen, wo es Auf- und Abfahrten gibt.

Anschließend könnte man, wenn die Erkenntnisse positiv sind, die Flexibilisierung der Höchstgeschwindigkeit umsetzen und damit europaweit führend sein.
Erhöhung der Verkehrssicherheit
Zu den Resultaten des Mai/Juni-Tests auf der Tauernautobahn A10 meint Gorbach, dass man auf dem richtigen Weg sei.

Durch die Flexibilisierung der Höchstgeschwindigkeit werde die Verkehrssicherheit erhöht, ohne dabei die Autofahrer zu schikanieren, den Schadstoffausstoß zu erhöhen oder die Lärmbelästigung zu verstärken.
Voraussetzungen für Tempo 160
160 km/h als Höchstgeschwindigkeit gebe es nur unter ganz bestimmten Bedingungen wie etwa trockener Fahrbahn, einer Mindesttemperatur von vier Grad Celsius oder einer Sichtweite von mindestens 300 Metern, so der Verkehrsminister.

In Vorarlberg würden laut Gorbach 160 km/h aufgrund der geografischen Verhältnisse vermutlich nur selten erlaubt sein.
Kein Geld der Steuerzahler
Die Tests würden den Steuerzahlern keinen Cent kosten, so Gorbach. Die immer wieder kolportierte Summe von fünf Mio. Euro bezieht sich auf den Wert der Anlagen, diese wären sowieso angeschafft worden.
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