Yogalehrer Gerhard Schobel in den „Ansichten“

Zu Gast in den „Anichten“ bei Johannes Schmidle ist der Yogalehrer Gerhard Schobel. Seit 51 Jahren leitet der Höchster die älteste Yogaschule Vorarlbergs. Mit 82 Jahren ist sein Engagement ungebrochen.

Sendehinweis: Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg
Sonntag, 4. März 2018, 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Den Faden zu den Kräften der Natur hat Gerhard Schobel in seiner Familie aufgenommen. Der Großvater stellte Salben her und sein Vater war Masseur und eröffnete eine private Sauna. Die Nacktheit im Hause Schobel veranlasste den Pfarrer zur Kontrolle, ob es denn wirklich getrennte Männer- und Frauenbereiche gebe.

Magengeschwüre als Auslöser

Seit 51 Jahren leitet er die älteste Yogaschule Vorarlbergs, die in den vergangenen Jahren tausende „SchülerInnen“ besuchten: Yoga sei, was das Interesse betrifft, mehrheitlich weiblich, es kommen aber auch Männer, fügt Schobel hinzu. Auslöser für seine Hinwendung zu Heilungsthemen und somit auch zum Yoga waren chronische Magengeschwüre.

Der Wunsch nach einer vertieften Yoga-Ausbildung brachte ihn nach Indien. Dort lernte er das Handwerk kennen und mit 82 Jahren ist sein Engagement ungebrochen, wenngleich er jetzt die Angebote reduziert habe. 61 Jahre ist er mit Gattin Anni verheiratet. Auch sie machte sich mit den Lehren des Yoga vertraut und ist die Stütze an der Seite ihres Mannes, wie Gerhard Schobel betont.

„Stärker auf innere Schwingungen achten“

Die Menschen sollten stärker auf ihre inneren Schwingungen achten und sich so die inneren Verspannungen, Verrenkungen und auch schweren Momente ansehen. Gerhard Schobel bringt das Beispiel der in der Bibel geforderten Feindesliebe. Die Aufrechterhaltung von Feindschaft schade dem Körper. Das Verzeihen, das geübt sein will, bringe die Erfahrung der Entlastung für einen selbst mit sich. „Ich muss mich ändern, wenn bei mir etwas schief läuft“, so Schobels Ansicht. Die Schuldzuweisung ändere nichts.