KIT-Koordinator zu Gast in den „Ansichten“

Seit 2014 koordiniert Thomas Stubler das Team der Krisenintervention & Notfallseelsorge (KIT) in Vorarlberg. In der Sendung „Ansichten - zu Gast bei Radio Vorarlberg“ spricht er darüber, warum dieser Beruf so bereichernd für ihn ist.

Sendungshinweis:

"Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg; 17. Dezember 2017

Als Schüler am Bundesgymnasium Rebberggasse in Feldkirch waren Deutsch und Geographie seine Lieblings-Unterrichtsgegenstände. Weil ihm der Biss für die Universität gefehlt habe, entschied er sich nach der Matura für eine Konditorlehre. Dieses Handwerk hat den Vorteil, dass der 37-Jährige bei besonderen Anlässen seine Backkünste ins Gefecht schmeißt und Geburtstagskinder mit Torten überrascht.

Die Sendung zum Nachhören:

Konditor, Radiomoderator und Postangestellter

Der Zivildienst in der Beschützenden Werkstätte der Caritas in Schruns brachte Thomas Stubler zu Menschen mit Behinderung, die er wegen ihrer Direktheit und Ehrlichkeit liebgewonnen hat. Ein berufliches Zwischenspiel beim Privatradio und bei der Post seien eher einer gewissen beruflichen Orientierungslosigkeit geschuldet gewesen, sagt Stubler im Gespräch mit Johannes Schmidle.

KIT als „beste Entscheidung meines Lebens“

Als die Stelle des Koordinators des Kriseninterventionsteams Vorarlberg (KIT) ausgeschrieben wurde, habe er sich aufs Geratewohl beworben und sei dann überrascht gewesen, dass er trotz fehlender Erfahrung im Sozialbereich tatsächlich genommen worden sei. Beruflich gesehen sei das die beste Entscheidung seines Lebens gewesen, so Stubler - die Arbeit als KIT-Koordinator erfülle ihn und bereichere ihn, er könne sich nichts anderes vorstellen.

Ansichten Thomas Stubler

KIT

Thomas Stubler ist seit 2014 Koordinator des KIT Vorarlberg.

Herausfordernde Einsätze

Das KIT ist zur Stelle, wenn Menschen sich in akuten Krisensituationen befinden (z.B. bei plötzlichen Todesfällen). Eine besondere Herausforderung sei es, wenn die Einsätze auch medial im Blickpunkt stünden - wie etwa beim Amoklauf in Nenzing im Sommer 2016. Schwierig sei auch das Überbringen von Todesnachrichten, sagt Stubler.

Nach jedem Einsatz vollzieht der Altacher sein ganz persönliches Ritual, indem er sich Zeit für sich nimmt, um wieder herunterzukommen.

Als Koordinator ist er auch für eine gute Einsatzschulung zuständig, aber auch für eine entsprechende Nachbereitung samt Supervision.

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