"‚Focus‘ brachte mir Hilfe im Burnout“

Zu Gast bei Johannes Schmidle ist die Psychotherapeutin Dr. Ingeborg Künz. Die Psychologie kam erst im zweiten Bildungsweg auf sie zu. Eine besondere Rolle spielte die ORF Radio Vorarlberg Sendung „Focus“ in ihrem Leben.

Ansichten Ingeborg Künz

privat

Ingeborg Künz

Sendehinweis:

„Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg
Ostermontag, 17. April 2017, 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr (WH)

Zuerst besuchte die Unternehmertochter Künz aus Hard den Zweig Maschinenbau an der HTL in Bregenz. Erst dann entschied sie sich für das Studium der Psychologie. Sie schätzt es heute sehr, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Sie spezialisierte sich auf den Umgang mit Stress, Burnout, Depressionen und Ängsten. Sie weiß wovon sie spricht, weil sie dieses Krankheitsbild am eigenen Leib erlebte. Sie fiel schleichend ins Burnout und irgendwann spürte sie, dass sie zur Erledigung ihrer Arbeit immer mehr Energie benötigte.

Die Sendung zum Nachhören:

„Ich war ganz unten. Ich hatte damals nicht genügend Kraft, mir mein Brot zu streichen“, beschreibt sie ihre Down-Phase. Das Wichtigste sei, aus der Isolation herauszukommen und darüber zu reden. Letztlich sei es aber auch Therapiearbeit, sagt Ingeborg Künz. In einer Radio Vorarlberg-Sendung „Focus“ hörte sie den Viktor Frankl-Schüler und Existenzanalytiker Univ.-Prof. Alfried Längle; bei ihm konnte Ingeborg Künz eine existenzanalytische Beratung und Begleitung bekommen und so eine tiefe Krise überwinden.