Ansichten mit Günter Rhomberg

Eine „Ansichten“-Wiederholung mit Günter Rhomberg, ehem. Vorstandsvorsitzender der Huber Holding AG Götzis und
Präsident der Bregenzer Festspiele 1981 bis 2012.

Sendehinweis: „Ansichten“, 17.7.2016

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„Festspielikone“

Zu Gast bei Johannes Schmidle ist DI Günter Rhomberg, ein Mensch, der Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft wie kaum ein anderer in sich vereint bzw. verbindet.

Sein beruflicher Werdegang beginnt 1963 nach dem Bauingenieurstudium an der TU Graz im väterlichen Bauunternehmen auf einer Tunnelbaustelle in Gargellen.

Die ersten Erfahrungen sind für den Studienabsolventen nicht sonderlich erquicklich. Es folgen intensive Gespräche mit seinem Vater und in der Folge ein Berufswechsel. Er sollte Geschäftsführer und später Vorstandsvorsitzender der Textil-Unternehmensgruppe Huber Tricot, der Gründungsfirma der heutigen Huber Holding AG, in Götzis werden. Es sei eines der wenigen Textilunternehmen im Land, die überlebt hätten, was ihn mit Stolz erfülle, sagt Rhomberg. Nach seiner Pensionierung wurden ihm zwei ehrenvolle Aufgaben angetragen: einmal fragt Kulturminister Josef Ostermayer an, ob Rhomberg in schwieriger Zeit die interimistische Tätigkeit als Generaldirektor der Bundestheaterholding übernehmen könnte.

DI Günter Rhomberg
ehem. Vorstandsvorsitzender Huber Holding AG Götzis
Präsident der Bregenzer Festspiele 1981 bis 2012
Stiftungsvorstand der „Theater in der Josefstadt-Privatstiftung“ seit 2005
Interimistischer Generaldirektor Bundestheaterholding 2014/2015

Die Situation war ähnlich jener - 9 Jahre vorher - 2005, als ihn der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny ersuchte, den Stiftungsvorstand der Theater in der Josefstadt Privatstiftung zu übernehmen. Beide Male sagt Günter Rhomberg zu. Man kennt ihn in Wien als umsichtigen Präsidenten der Bregenzer Festspiele.

31 Jahre lang – von 1981 bis 2012 – hatte er diese Funktion ehrenamtlich inne. Als Trio mit großen Erfolgen mit den Direktoren Alfred Wopmann (Intendant) und Franz Salzmann (Kaufm. Direktor). Die Krise und die Spannungen um die Vertragsverlängerung mit David Pountney nach 25 Jahren guter Zusammenarbeit, wie Rhomberg betont, am Ende seiner Präsidentschaft, bleiben in diesem „Ansichten“-Gespräch nicht ausgespart.