Elisabeth Neier über ihr Leben in Kamerun

Zu Gast bei Johannes Schmidle ist die Ärztin Dr. Elisabeth Neier. Seit 26 Jahren leitet die Bludenzerin ein 170-Betten-Krankenhaus in Zentralkamerun, in dem bis zu 10.000 PatientInnen pro Jahr behandelt werden.

Ansichten Elisabeth Neier

Partnerschaft für Kamerun

Elisabeth Neier

In der ländlichen Gegend in Kamerun ist es selbstverständlich, dass die Patienten von ihren Angehörigen bekocht und während ihres Aufenthalts betreut werden. Der Verein „Entwicklungspartnerschaft mit Kamerun“ mit Sitz in Vorarlberg sorgt für medizinische Aushilfen, etwa wenn sie Ärzte und Pflegepersonal aus dem Land organisieren. Zudem unterstützt der Verein das Krankenhaus mit medizinischen Gerätschaften, Spenden und zuletzt - überaus beeindruckend- mit einem vom Architekten Hermann Kaufmann geplanten Operationstrakt.

Die Sendung zum Nachhören:

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Sendehinweis:

„Ansichten“, 20.9. 2015, 11.00 bis 12.00 Uhr, ORF Radio Vorarlberg
21.9.2015, 21.00 bis 22.00 Uhr (WH)

Als Lehrerin auf die Idee gekommen

Elisabeth Neier ist als ehemalige Lehrerin, bei dem Gedanken, wie man Schülern im Notfall Erste Hilfe leisten müsste, auf die Idee gekommen, Medizin zu studieren. Über eine Zusatzausbildung für Tropenkrankheiten und einem späteren Einsatz in einem Flüchtlingslager für „Ärzte ohne Grenzen“ in Kamerun, kam die Anfrage von Ngaoubela. In den „Ansichten“ spricht Elisabeth Neier über Glück, ihr erfülltes Leben in Afrika und ihre Gedanken über eine Rückkehr, für den Fall, dass sie hier von der Familie gebraucht würde.