Dahlke: „Wir sterben und werden weiterleben“

Bei der „Focus“-Sendung von Radio Vorarlberg am Samstag, 3. November, von 13.03 bis 14.00 Uhr spricht Dr. Ruediger Dahlke über das Thema „Von der großen Verwandlung – Wir sterben und werden weiterleben“.

Die Sendung zum Nachhören:

Sendungshinweis:

„Focus“, 8.11.2012

Rüdiger Dahlke gilt im deutschsprachigen Raum als Pionier in Sachen Psychosomatik, als dem Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist. In den vielen Jahren seiner Praxistätigkeit konnte Dahlke als Arzt und Reisender zwischen den Kulturen zahllose Eindrücke sammeln.

Der Lebensübergang ==

Rüdiger Dahlke

Dahlke Verlag – Goldmann

Rüdiger Dahlke

Jeder Einzelne wird als Individuum weiterleben. Das klingt tröstlich, steht aber dann doch in Widerspruch zu der Auffasung anderer Forscher. Dahlke hingegen begründet seine Ansicht mit den Schicksalsgesetzen, den Polaritäts- und Resonanzgesetzen: „Wirklich gerecht werden wir dem Tod wohl erst, wenn wir ihn in seiner ganzen Macht und als Ziel unseres Lebens anerkennen,“ bekennt Ruediger Dahlke.

Wer den Tod als Ziel des Lebens versteht, markiert damit eine Marke - Dahlke nennt diese Marke den „Lebensübergang“. Ein Übergang aber ist kein Ende. Der Übergang führt hin zu etwas, er verbindet.

Der Tod als großes Tabu

Man muss ja nicht unbedingt vom großen Tabu sprechen, wenn man bedauert, dass wir das Sterben in unserer Gesellschaft an den Rand der Wahrnehmung gedrängt haben. In Zeiten, in denen das Internet Zugang liefert zu allem und jedem, hat auch der Tod längst die Schwelle der Verdrängung hinter sich gelassen. Aber ist er uns Menschen deshalb auch wirklich näher gekommen?

Haben wir schon einmal gelebt?

Ruediger Dahlke beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Gedanken an die Möglichkeit der Wiedergeburt. Auch aus diesen Erfahrungen schöpft er die Sicherheit: Es geht weiter nach dem Tod, und wir erleben das ganz bewusst.

Wenn Zeit nicht existiert in der Ewigkeit - wie sollen wir dann feststellen können, dass wir weiter existieren? Alles, was uns ausmacht, unser Spüren, Denken, Fühlen, Wissen, es geschieht in einer Zeit. Sollten wir also nach dem Tod weiterexistieren, in welcher Form auch immer, dann wird es in einer zeitlich gequantelten Form sein. Denn anders wüssten wir nicht, dass wir das Leben auf Erden hinter uns gelassen haben.

Ruediger Dahlke hat diesen Vortrag im Kulturhaus Dornbirn gehalten.

Zur Person

Dr. Ruediger Dahlke(ww.dahlke.at) ist der maßgebliche Autor Deutschlands zu Fragen von Körper, Seele und Geist. Er ist der Pionier auf dem Forschungsgebiet der Zusammenhänge zwischen geistiger Einstellung und körperlicher Symptomatik. Seine Bücher über die „Schicksalsgesetze“ oder über „Krankheit als Weg“ sind Meilensteine auf dem Weg zu einem neuen Welt- und Menschenbild.

Mit diesem Buch über die „große Verwandlung“ spricht er erstmals ganz offen über die letzte, die entscheidende Menschheitsfrage - das persönliche Überleben des Todes. Als Arzt und Kenner der menschlichen Seele konnte er in seiner langjährigen Praxis zahllose Erfahrungen sammeln. Anhand dieser beeindruckenden Fülle von Erlebnissen und aufgrund seiner intensiven Forschungsarbeit kommt er zu der unerschütterlichen Überzeugung: Jeder Einzelne wird als Individuum nach dem Ablegen seiner Körperhülle weiterleben! Ein Meisterschlüssel zum Verständnis des Lebens nach dem Tod und ein grundlegendes Werk zum Verständnis des Sterbeprozesses und seiner geistigen Gesetzmäßigkeiten!

Literatur

Von der großen Verwandlung
Wir sterben und werden weiterleben
Crotona Verlag

Musik

CD Orfeo Thomas Ruetz