Zwei Vorarlberger führen Olympioniken an

Mit ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel und ÖOC-Präsident Karl Stoss führen erstmals zwei Vorarlberger die österreichischen Olympioniken an. Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele am Donnerstag herrscht im Österreicher-Haus in London gespannte Erwartung.

Sendungshinweis:

RV-„Landesrundschau“, 27.7.2012

Die Österreichische Delegation logiert im traditionsreichen Trinity House in der Nähe des London Tower und der Tower Bridge. London ist ein teures Pflaster und da macht diese Unterkunft keine Ausnahme, erklärt Karl Stoss. Allein die „trockene Miete“ koste 9.500 Pfund pro Tag (umgerechnet rund 12.200 Euro). In Summe koste das Ö-Haus mit allen Adaptierungen, die man vornahm, etwa eine Million Euro. Diese Million habe man von privaten Sponsoren aufgetrieben, so Stoss.

Das "Trinity House" in dem sich während der Olympischen Spiele in London das"Austria House" befinden wird, während Aufbauarbeiten

APA/ROLAND SCHLAGER

Das „Trinity House", in dem sich während der Olympischen Spiele in London das"Austria House“ befindet.

Medaillenhoffnung für Österreich

Viel investiert wird ins Wohlbefinden der Athleten, damit am Tag X möglichst Faktoren optimal stimmen und die eine oder andere Medaille erkämpft wird. Wenn man es statistisch betrachte und alle Sommerspiele seit dem zweiten Weltkrieg nehme, habe Österreich im Schnitt drei Medaillen bei den Olympischen Sommerspielen gemacht. Auch bei den letzten Spielen in Beijing hätten die Österreicher drei Olympische Medaillen errungen, so Stoss. Zudem habe es dreißig Top-Ten-Plätze gegeben. Von daher könne man die Hoffnung haben, dass auch heuer wieder drei Medaillen von den Österreichern errungen werden können.

Mehr zu den Olympischen Spielen in sport.ORF.at/london2012