Archäologische Grabungen in Feldkirch

Anfang Juli werden die archäologischen Grabungen im Gymnasiumhof in Feldkirch abgeschlossen. Zu Tage kamen bislang Fundgegenstände, die überraschenderweise weiter zurückreichen, als die Archäologen zuvor annahmen.

Sendungshinweis:

„Kultur nach 6“, 25.6.2012

Nach Abschluss der archäologischen Grabungen im Gymnasiumhof in Feldkirch wird das Gelände zur Baugrube für den Neubau des Montforthauses. Dann soll die Auswertung der Fundstücke erfolgen.

Auf Ofengruben gestoßen

Diese erlauben einen genauen Einblick in die Alltagswelt des Mittelalters, reichen aber überraschenderweise noch viel weiter zurück, wie der Archäologe Karsten Wink erklärt. Überraschend sei gewesen, dass man auf einer Tiefe von knapp 2,50 Meter auf ur- und frühgeschichtliche Funde gestoßen sei - nämlich auf Ofengruben. Das seien in den Bodenvertiefungen, die dazu genutzt wurden, Feuer zu machen. Diese könnten auf einen Zeitraum von 500 - bis 600.000 Jahren vor Christus zurückdatiert werden, so Wink. Solche Funde seien für das Stadtzentrum in Feldkirch nicht typisch.

Jetzt gehe es darum herauszufinden, ob es sich bei dem Fund um Einzelstücke sei, oder ob sich in dem Areal noch mehr verberge.

Mehr zum Thema in „Kultur nach 6“

Einen ausführlichen Beitrag zu den Grabungsergebnissen im Gymnasiumhof Feldirch hören Sie in der Radio-Vorarlberg-Sendung „Kultur nach 6“.