"Die Atomisierung der Gesellschaft“
Univ.-Prof. Dr. Herbert Pietschmann
Die Sendung zum Nachhören:
Die Trennung von Geist und Materie geht auf Descartes zurück. Sein „Ich denke, also bin ich“ zielt auf das Individuum. Dem wird „Ich kommuniziere, also sind wir“ entgegengestellt, um die Gemeinschaft als Ursprung des Einzelnen zu betonen. Dadurch soll den Menschen ein Weg aus ihrer Einsamkeit eröffnet werden.
Sendungshinweis:
„Focus“, Sendung vom 24. November 2011
Der Isolation der Individuen entspricht in unserem Denken das aristotelische Entweder-Oder. Platon hat vor Aristoteles dialektisches Denken entwickelt, das kein Entweder-Oder verlangt. In einem verständlichen Modell wird dieses Denken dargestellt und angewandt.
Literatur:
„Die Atomisierung der Gesellschaft“ ist im Ibera Verlag Wien
Zur Person: Prof. Herbert Pietschmann
Univ.-Prof. Dr. Herbert Pietschmann wurde 1936 in Wien geboren. Er studierte Mathematik und Physik und wurde nach seiner Promotion zum Doktor der Philosophie rasch durch die Welt gereicht: Über nicht weniger als drei Kontinente und fast alle europäischen Länder erstreckt sich seine Lehr- und Vortragstätigkeit. Seit 1968 hat er einen Lehrstuhl an der Wiener Universität für theoretische Physik. Seit 2004 ist Professor Pietschmann emeritiert.
Vortrag in der Propstei St. Gerold
Professor Pietschmann hielt diesen Vortrag im Rahmen der Festspielgespräche 2011 in der Propstei St. Gerold auf Einladung der Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnheilkunde der österreichischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Diese Vortragsreihe wurde von DDr. Irmgard Simma-Kletschka initiiert.
Musik:
CD e.s.t..
Esbörn svensson trio
CD:
For a quit evening. An intimatic collection of classical favourites
Publiziert am 18.11.2011

