Plastische Chirurgie: 30.000 Eingriffe in 30 Jahren

Die Abteilung für Plastische Chirurgie am Landeskrankenhaus Feldkirch feiert am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen. Seither hat es rund 30.000 Eingriffe gegeben. Die Schwerpunkte haben sich in diesem Zeitraum stark verschoben.

30.000 Eingriffe haben die mittlerweile acht Ärzte der Abteilung Plastische Chirurgie am LKH Feldkirch in den vergangenen 30 Jahren durchgeführt. Über 1.500 waren es alleine im Vorjahr. Die Abteilung umfasst 16 Betten, jährlich gibt es knapp 6.000 Patientenkontakte.

30 Jahre Plastische Chirurgie

Primar Peter Kompatscher erzählt über die Arbeit und die Änderungen im Bereich der Plastischen Chirurgie.

Der Schwerpunkt der Behandlungen habe sich massiv verändert, sagt Primar Peter Kompatscher, der die Abteilung ausgebaut hat und bis heute leitet, im ORF Vorarlberg- Interview.

Tumorchirurgie hat stark zugenommen

Anfang der 1990-er Jahre sei kaum ein Patient älter als 30 Jahre gewesen und es habe sich vor allem um Unfallverletzungen gehandelt. Heute seien fast 80 Prozent der Patienten älter als 60 Jahre und die Tumorchirurgie habe extrem zugenommen.

Die Wiederherstellung bei Deformationen mit dem Ziel, Form und Funktion des menschlichen Körpers wieder einzurichten, sei dem Menschen von jeher ein Anliegen gewesen, so Kompatscher. Es sei historisch belegt, dass die erste Nasenrekonstruktion bereits 700 vor Christus durchgeführt worden sei.

Die Behandlungsschwerpunkte der Plastischen Chirurgie am LKH Feldkirch umfassen die Bereiche Tumor-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie sowie die Verbrennungsbehandlungen und auch die ästhetische Chirurgie.