Geld veruntreut: 28-Jähriger verurteilt

Wegen der Veruntreuung von rund 57.000 Euro ist ein 28-jähriger Mann am Landesgericht Feldkirch zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der Mann hatte sich selbst angezeigt, nachdem die Fehlbeträge aufgefallen waren.

Der 28-jährige Mann war aufgrund seiner fachlichen Qualitäten zum Abteilungsleiter in einem Gastronomieunternehmen aufgerückt. Über zwei Monate hinweg soll er sich dabei mehrfach aus der Kassa bedient haben. Anstatt die Tagesleistungen auf das Firmenkonto einzubezahlen, soll er sie in einem Casino in Liechtenstein verspielt haben.

Vor dem Richter zeigte er sich am Mittwoch voll geständig: Er sei spielsüchtig und habe immer wieder in die Kasse gegriffen, weil er die verspielten Beträge ausgleichen wollte. Sein ehemaliger Vorgesetzter lobte den Angeklagten und wünschte ihm alles Gute. Er sei bis zu diesen Vorfällen ein angesehener und wertvoller Mitarbeiter gewesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.