SPÖ Vorarlberg auch bei Niederlage für Kern

Bei den Umfragen für die Nationalratswahl sieht es für die SPÖ momentan nicht gut aus. „Ich mache mir natürlich Sorgen“, so Landesvorsitzende Gabriele Sprickler-Falschlunger. Sie möchte, dass Christan Kern in jedem Fall an der Spitze der SPÖ bleibt.

Die SPÖ Vorarlberg stehe voll und ganz hinter Bundeskanzler und Parteichef Christian Kern (SPÖ), so Sprickler-Falschlunger. Sie möchte, dass Kern auch im Falle einer Niederlage als Oppositionschef weitermacht.

„Ich will unbedingt, dass Christian Kern bleibt“, betont Sprickler-Falschlunger. Er habe es geschafft, die Flügel, die es in so einer großen Partei gibt, zu befrieden. Kern habe Diskussionsbereitschaft, es brauche niemanden, der innerhalb der Partei polarisiert.

Angesprochen auf die schlechten Umfragewerte für die SPÖ sagt Sprickler-Falschlunger: "Ich mache mir natürlich Sorgen, aber ich bin immer wieder motiviert. Ich glaube, wir haben seit Vranitzky keinen so guten Kandidaten mehr gehabt.

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Um Stimmen buhlen - das heißt es auch für die SPÖ. Die hinkt laut jüngsten Umfragen immer noch hinter der ÖVP her. Die Sozialdemokraten kommen derzeit auf 26 Prozent, die Kurz-Partei auf 33.

Persönliche Gespräche statt viel Plakate

Bis zum Wahltag werde die SPÖ um jede Stimme kämpfen, so Sprickler-Falschlunger. In Vorarlberg setzte man wie schon in den vergangenen Jahren auf das persönliche Gespräch mit den Wählern. Bei Hausbesuchen sollen 10.000 Vorarlberger erreicht werden. Plakatiert werde eher spärlich. Es soll nur 16 Standorte für Großplakate geben.

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