Darmprobleme nehmen zu

Wer sich rundherum wohl fühlt, hat meist auch ein gut funktionierendes Verdauungssystem. Nicht umsonst heißt es: „Die Gesundheit sitzt im Darm.“ Die Zahl derjenigen Menschen, die mit Darmproblemen zu kämpfen haben, nimmt aber zu.

Wie sehr das Gleichgewicht in unserem Verdauungssystem unsere Lebensqualität beeinflusst, weiß jeder, der schon einmal an einem Magen-Darm-Infekt laboriert hat. In den vergangenen Jahren haben Darmerkrankungen enorm zugenommen, bestätigt Holger Rumpold vom Landeskrankenhaus Feldkirch: „Vor allem, wenn man bestimmte Erkrankungsformen ansieht. Die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen beispielsweise sind durchaus auch von dieser Steigerung begleitet.“

Warnsignale ernst nehmen

Sind die Ursachen einer Darmerkrankung nicht genetisch bedingt, sind meist Ernährung und Lebenswandel hauptverantwortlich für die Erkrankung des Verdauungsapparats, sagt Rumpold. Wichtig sei es, die Warnsignale ernst zu nehmen: „Wo man natürlich sehr wachsam werden sollte, ist, wenn die Dinge ihren gewohnten Rhythmus verlassen, das heißt, wenn sich die Stuhlfrequenz ändert, die Konsistenz, und das auch so bleibt.“

Auch Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung und Blut im Stuhl seien solche Warnsignale. Im Zweifelsfall empfiehlt Rumpold jedenfalls einen Arzt aufzusuchen.