Maniküre für „Carmens“ Riesenhände

Die Bauarbeiten auf der Bregenzer Seebühne gehen zügig voran: Noch fehlen vier Finger an einer der übergroßen Hände. Mitte Juni beginnen die Proben für Georges Bizets Oper „Carmen“.

Zentraler Bestandteil des Bühnenbilds von Es Devlin bilden zwei Riesenhände mit Höhen von 17 bzw. 20 Metern. Derzeit arbeiten die Kascheure gut gesichert an der „Maniküre“ der überdimensionalen Frauenhände. Mit viel Spachtelmasse und Farbe werden die derzeit noch sichtbaren Spalten an den Übergängen von der Hand zum Unterarm aufgefüllt.

Seebühne liegt im Plan

Die Bauarbeiten auf der Bregenzer Seebühne liegen im Zeitplan. Noch fehlen aber vier übergroße Finger für das Bühnenbild.

Außerdem montieren die Techniker weitere, ebenfalls riesengroße Spielkarten - jede einzelne wiegt mehr als zwei Tonnen. Die vier Finger der linken Hand fehlen noch, sie werden in den kommenden Wochen fixiert. Die Proben auf der Seebühne beginnen Mitte Juni, am 19. Juli folgt die Premiere. Derzeit sind zwei Drittel der 193.000 aufgelegten „Carmen“-Tickets bereits verkauft.