ASFINAG prüft Verkehrsanlage für Vorarlberg

Die ASFINAG prüft die Einrichtung einer Verkehrsbeeinflussungsanlage in Vorarlberg. In Vorarlberg gibt es bisher noch keine solche Anlage. Das Land setzt sich bereits seit Jahren vergebens dafür ein.

Das gesteigerte Verkehrsaufkommen auf Vorarlbergs Autobahn hat auch zu einer Häufung an Unfällen und Staus geführt. In allen anderen Bundesländern setzt die ASFINAG inzwischen sogenannte Verkehrsbeeinflussungsanlagen ein, um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken - was sich auch bewährt hat. Denn diese Anlagen reagieren durch Sensoren auf geänderte Verkehrsflüsse und Witterungsbedingungen und zeigen den Autofahrern, wie sie sich verhalten sollen.

Wallner „Es ist höchste Zeit“

Nur in Vorarlberg gibt es das nicht. Das Land bemüht sich seit Jahren vergeblich darum und macht nun Druck, sagt Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP): Der Verkehr auf der A14 und der S16 habe stark zugenommen, und eine solche Anlage könnte helfen, das Unfallrisiko zu senken - laut Experten seien 20 bis 30 Prozent Reduktion möglich. Man habe beim Bund angefragt mit dem Verweis, dass es höchste Zeit für eine derartige Anlage auch für Vorarlberg sei.

ASFINAG prüft Einrichtung einer Anlage

Die Einrichtung einer Verkehrsbeeinflussungsanlage in Vorarlberg wird geprüft. Das Land will nicht lockerlassen.

ASFINAG verweist auf laufende Untersuchungen

Die ASFINAG verweist auf derzeit stattfindende Untersuchungen zu aktuellen Verkehrsdaten. Danach wird beurteilt, ob eine Verkehrsbeeinflussungsanlage auch in Vorarlberg errichtet wird. 2009 sei eine solche Prüfung negativ ausgefallen, jetzt werde aber wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens erneut geprüft.

Wegen vermehrter Auffahr- und Beinahe-Unfälle zwischen Wolfurt und Hohenems seien Beschleunigungsstreifen verlängert und Rumpelmarkierungen eingefräst worden. Außerdem seien Neu- und Umbau-Vorhaben an den Anschlussstellen Rheintal-Mitte, Dornbirn-Nord, Hohenems und Bludenz-Bürs geplant.