Schönborn lobt Integrationsarbeit in Vorarlberg

Nach der Tagung der Bischofskonferenz in St. Gerold hat deren Vorsitzender Kardinal Christoph Schönborn die Integrationsarbeit für Flüchtlinge in Vorarlberg gelobt. Vieles gelinge durch die gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Land, so der Kardinal.

Die Bischöfe hätten sich in Gesprächen mit Spitzen des Landes ein Bild davon machen können, dass die Integrationsarbeit in Vorarlberg vorbildlich funktioniere, so Kardinal Schönborn. Erstmals seit 15 Jahren tagte die österreichische Bischofskonferenz wieder in Vorarlberg. Eine Woche lang wurden auch Themen wie die Hilfe für Christen im Irak oder der mögliche Einsatz von verheirateten Männern als Priester behandelt.

Bischöfe bekräftigen Ja zu Integration

Mit einem Ja zur Integration, aber Nein zu einem generellen Verhüllungsverbot positionieren sich die Bischöfe zum geplanten Integrationsgesetz. Im Anschluss an ihre Frühjahrs-Vollversammlung kritisieren sie in ihrer Erklärung zum Thema „Gelungene Integration“ gegenwärtige „Engführungen der öffentlichen Debatte auf gesetzliche Bekleidungsvorschriften“ betreffend etwa islamisches Kopftuch oder Burka - mehr zur Bilanz in: Bischöfe bekräftigen Ja zu Integration.

Hilfe für Christen im Irak und Syrien

Die römisch-katholische Kirche Österreichs will zudem verfolgte Christen in Syrien und im Irak stärker unterstützen. Auch dieser Beschluss wurde bei der Bischofskonferenz in der Vorarlberger Propstei St. Gerold gefasst. Die Solidarität soll sich auf drei Ebenen zeigen, so der Feldkircher Diözesanbischof Benno Elbs gegenüber dem ORF Vorarlberg. Das wären Besuche von Bischöfen in christlichen Gemeinden in Kriegsgebieten, die Aufforderung an EU-Regierungen zur Unterstützung der Verfolgten und die Ausarbeitung und Finanzierung von Wiederaufbauprojekten.

Bilanz der Bischofskonferenz

Im „Vorarlberg heute“-Beitrag zu Wort kommen Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Benno Elbs.

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