Freiwillige sammelten 51.000 Kilo Müll

Insgesamt rund 51.000 Kilogramm Müll sind bei der Flurreinigungsaktion am Samstag gesammelt worden. 8.000 Menschen haben Felder und Wiesen vom Müll befreit - und dabei auch kuriose Dinge zusammengetragen.

Rund 8.000 Menschen im ganzen Land waren am Samstag damit beschäftigt, achtlos in der freien Natur verstreuten Müll zu sammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Ingesamt 30 Gemeinden haben sich heuer an der Flurreinigungsaktion des Vorarlberger Umweltverbandes in Kooperation mit dem ORF beteiligt. In allen Städten und größeren Gemeinden des Landes haben hunderte Helfer an der Aktion mitgemacht - allein in Rankweil waren 920 freiwillige Müllsammler unterwegs.

Flüchtlinge und Bundesheer halfen mit

Mit dabei waren freiwillige Helfer, Vereine, Schulen, Flüchtlinge und das Bundesheer. Ganze 51.000 Kilogramm oder 170.000 Liter an Abfall sind zusammengekommen, wie Kerstin Formanek vom Vorarlberger Umweltverband bilanziert.

Viel Müll an Hauptverkehrswegen

Aufgefallen sei bei der gestrigen Flurreinigung, dass vor allem entlang der Hauptverkehrswege und an den Autobahnzubringern enorm viel Müll im Gelände zu finden sei, so Formanek. Dafür werde in den Wäldern und auf den Wiesen inzwischen weniger Müll entsorgt als in den vergangenen Jahren. Gefunden haben die Müllsammler unter anderem Baureste, Fässer, Fahrräder, Gitter und Zäune. Der kurioseste Fund war laut Formanek eine Doppelbettmatratze.

Weitere Gemeinden folgen

Im April gibt es weitere Termine, an denen in anderen Gemeinden gesammelt wird - hier alle Termine im Überblick.

Ein Beitrag von Robert Rader, Michael Gartner (Kamera) und Robert Rossian (Schnitt). Zu Wort kommen: Helmut Tschofen (Bürs), Önder Türkylmaz (Frastanz), Nuria Wille (Frastanz) und Jürgen Ulmer (Umweltverband).

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