Kaputte Skibindung: Mit Hubschrauber gerettet

Weil die Bindung seines Tourenskis kaputt ging, musste ein Tourengeher am Samstag im Montafon mit dem Hubschrauber gerettet werden. In Schröcken mussten zwei Tourengeher gerettet werden. Sie konnten wegen schlechten Wetters und Lawinengefahr nicht weiter.

Der 50-Jährige stieg am frühen Nachmittag mit seiner Frau von Gargellen Richtung Ronggspitze auf, als er auf rund 2.250 Metern Seehöhe bemerkte, dass seine Skibindung kaputt war. Bei der Schneelage war mit der kaputten Bindung weder an einen weiteren Aufstieg noch eine Abfahrt zu denken, berichtet die Polizei.

Der Hubschrauber konnte wegen Nebels zuerst allerdings auch nicht starten, und so wurde die Bergrettung Gargellen alarmiert. Sie rückte aus, das Wetter besserte sich dann aber rasch, und der Hubschrauber „Libelle“ konnte starten. Die beiden Tourengeher wurden unverletzt ins Tal geflogen.

Lawinengefahr und Schlechtwetter

In Schröcken mussten zwei Männer, 33 und 34 Jahre alt, mit der „Libelle“ gerettet werden. Sie waren mit Splitboards von Schröcken in Richtung Fürggele-Hochberg unterwegs, als sie sich nicht mehr weitertrauten. Laut Aussage eines Zeugen, der am Gegenhang abfuhr, hatten die beiden Tourengeher schon beim Aufstieg oberflächliche Lawinen ausgelöst.

Als sich die Sicht zunehmend verschlechterte und der Wind auffrischte, setzten die beiden einen Notruf ab. Wegen der Lawinengefahr mussten die beiden Personen mit dem Hubschrauber gerettet werden.