Bewegender Abschied von Björn Sieber

In einem feierlichen Trauergottesdienst haben Familie, Freunde, Betreuer und ÖSV-Kollegen vom tödlich verunglückten Skirennläufer Björn Sieber Abschied genommen. Hunderte Menschen erwiesen dem nur 23 Jahre alt gewordenen Sieber in der Pfarrkirche von Schwarzenberg die letzte Ehre.

Unter den Trauergästen bei der Beerdigung mit anschließendem Gottesdienst waren auch Mentor Toni Innauer, ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold und viele Mitglieder des ÖSV-Skiteams.

ÖSV-Sportdirektor Hans Pum hob in seiner Ansprache Siebers Fleiß, Genauigkeit und seine ruhige Art hervor. Aus seiner Verwurzelung mit Heimat und Natur habe er Energie für den Sport geschöpft, dem er alles untergeordnet habe. Er habe zu den hoffnungsvollsten Talenten des österreichischen Skiverbands gehört, ein „Allround-Athlet mit großem Kämpferherz“. „Du wirst uns fehlen“, so Pum.

Miltärmusik führte Trauerzug an

Vor dem Altar war ein Stockerl aufgebaut, auf Platz eins ein Bild des jungen Vorarlbergers. Dazu wurden Siebers Skiausrüstung und seine errungenen Medaillen als Zeichen seiner Erfolge arrangiert. Die Militärmusik des Bundesheeres führte den Trauerzug durch das historische Ortszentrum an.

Björn Sieber war am Nationalfeiertag, einen Tag vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden, bei einem Verkehrsunfall in Schwarzenberg ums Leben gekommen. Bei einem Ausweichmanöver stürzte der Kleinbus mit Siebers Bruder am Steuer über einen Abhang. Für Björn Sieber kam jede Hilfe zu spät, sein Bruder wurde schwer verletzt.

Video: „Vorarlberg heute“-Beitrag von Bruno Schratzer/Elmar Schrottenbaum/Roland Weber. Zu Wort kommen ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, Werner Steurer (Ehrenpräsident SC Bregenzerwald), Siebers Mentor Toni Innauer und Fan-Club-Obmann Josef Behmann.

Video: Sehen und Hören Sie die bewegende Trauerrede von ÖSV-Sportdirektor Hans Pum.

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