Sparmodelle gegen steigende Betriebskosten

Mit Sparmodellen wollen Wohnbauträger die jährlich steigenden Betriebskosten drücken. Gebäudemanager sollen die Bewohner schulen, wie sie den Heizungs -und Warmwasserverbrauch verringern können.

Wohnen wird immer teurer. Zwar steigen die Mieten derzeit mit 2 - 4 Prozent noch moderat, richtig teuer wird das Wohnen aber durch die Betriebskosten. Die steigen nämlich jährlich um rund zehn Prozent. Nun setzen immer mehr Wohnbauträger auf Sparmodelle, die die Betriebskosten drücken sollen. Wie die Firma Hefel Wohnbau.

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Ein Beitrag von Elke Joham, Tobias Becker und Gernot Kutzer

Betriebskosten unterschiedlich berechnet

Bei den Neubauten sind Passivhäuser oder Niedrigenergiestandard immer beliebter. Hier werden mit Betriebskosten von etwa zwei Euro pro Quadratmeter geworben. Allerdings, sind Betriebskosten nicht immer gleich Betriebskosten. Bei manchen anbietern sind Heizung, Müllgebühren oder Sat-Anschluss inkludiert, biem anderen nicht. Immer öfter werden Betriebskosten zum Kaufargument für eine Wohnung.

Eigeninitiative ist gefragt

Deshalb setzen Wohnbauträger wie etwa Hefel Wohnbau auf eigenen Modelle. Hier können die Bewohner mit Eigenleistung, wie etwa Gartenbau, die Betriebskosten drücken. Auch andere bauliche Maßnahmen wie wassersparende Armaturen, geringere Liftkosten oder moderne Heizanlagen können dazu beitragen. Heizung und Warmwasser werden beispielsweise an ein Messsystem gekoppelt. Ein Gebäudemanager kann dann den Verbrauch abrufen und Spartipps geben. So sollen Bewohner von Niedrigenergiehäusern bis zu einem Drittel an Betriebskosten sparen können.