Sonderegger im Samstaginterview

Die Volksbefragung über Berufsheer mit freiwilligem Sozialjahr oder Wehrpflicht und Zivildienst rückt näher. Nun wurde die Plattform „Vorarlberg für Wehrpflicht und Zivildienst“ gegründet. Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger ist zu Gast im Samstaginterview.

Am Nationalfeiertag hat das Bundesheer wieder einmal gezeigt, was es kann: die Angelobungen, Heerschauen und Kasernenbesuche hatten heuer aber einen besonderen Aspekt: am 20. Jänner wird in einer Volksbefragung über die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivilienst oder Berufsheer und Freiwilligem Sozialjahr entschieden - das Votum der Bürger soll bindend sein.

Die Befürworter der Wehrpflicht mobilisieren schon ganz ordentlich: überall entstehen Unterstützungsplattformen. Deren Sprecher in Vorarlberg ist Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger - er beendet seinen Wehrdienst übrigens als Gefreiter.

Sonderegger: Umstieg mit Mehrkosten verbunden

Der Umstieg auf ein Berufsheer würde zu Mehrkosten für Länder und Gemeinden führen, sagt Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger. Er ist Sprecher der Plattform „Vorarlberg für Wehrpflicht und Zivildienst“. Wir berfürchten, so Sonderegger im Samstaginterview von Radio Vorarlberg, dass sich der Bund auf ein Mini-Berufsheer beschränkt und die Kosten für Katastrophenhilfe und den Sozialbereich auf Länder und Gemeinden überwälzen wird. Die könnten sich das aber nicht leisten, sagt Sonderegger.

Das gesamte Samstag-Interview zum Nachhören:

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Samstag-Interview vom 27.10.2012, geführt von Erik Sandner.