Schienengüterverkehr: WKO fürchtet Teuerung
Schon vor einem Jahr wurde das Angebot für den Güterverkehr auf der Schiene halbiert, kritisiert Wirtschaftskammerpräsident Manfred Rein. Jetzt hätten die Unternehmen einen Brief der ÖBB-Tochter Rail Cargo bekommen, mit dem Inhalt, dass noch einmal zwei wesentliche Verbindungen gestrichen werden. Nämlich die nach Villach, also die Achse nach Süden, und die nach Graz, die Anbindung Richtung Osteuropa.
Preiserhöhung und längere Laufzeiten
Das Ausweichen auf das normale Netz führe zu einer Preiserhöhung von 60 Prozent, die Laufzeiten würden sich um 1 bis 2 Tage verlängern. Die Bemühungen, den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern, würden damit zunichte gemacht.
Bei Rail Cargo werden die Einsparungs-Pläne bestätigt, sie müssten aber erst Ende Monat im Aufsichtsrat behandelt werden. Grundsätzlich würden sich Kostenvorteile beim Transport schwerer Güter auf der Bahn erst über lange Distanzen ergeben.
Link:
- ÖBB-Terminal-Bludenz: Weniger Güterverkehr (vorarlberg.ORF.at, 22.8.2012)
Publiziert am 27.10.2012

