ASFINAG für Winterdienst gerüstet
90 Kilometer hat die ASFINAG in Vorarlberg eis- und schneefrei zu halten. Dafür wird wegen der rigorosen Haftungsbestimmungen lieber einmal etwas zuviel als zuwenig Salz gestreut. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Matsch- und Schneefahrbahn nicht zu verhindern sind, erklärt Klaus Fink, Geschäftsführer der ASFINAG Alpenstraßen GmbH.
Man bemühe sich sehr, die so genannte Schwarzräumung sicherzustellen, so Fink. Wer den alpinen Raum kenne, der wisse aber, dass innerhalb kürzester Zeit enorme Schneemengen fallen können. Hier sei es unmöglich sicherzustellen, dass die Fahrbahn schwarz sei. Man müsse sich also auch auf Schneefahrbahnen und -matsch einstellen und dementsprechende Ausrüstung am Fahrzeug haben, so Fink.
2011/12: 4.000 Tonnen Salz verbraucht
Im Vorjahr brachte die ASFINAG knapp 4.000 Tonnen Streusalz in Vorarlberg zum Einsatz – der Winterdienst 2011/2012 schlug mit Kosten von knapp 6,2 Millionen Euro für Tirol und Vorarlberg zu Buche.
Heuer steht in Vorarlberg ab Dezember wieder ein LKW-Abkehrgerüst am Grenzüberganz Hörbranz zur Verfügung. Dieses bietet Lkw-Lenkern die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge von Schnee und Eisplatten auf den Aufbauten zu befreien. „In den vergangenen beiden Wintern war die Bereitschaft der Lenker groß, dieses Angebot auch zu nützen“, so Fink.
Link:
- Wintervorsorge: Streusalzlager gut gefüllt (vorarlberg.ORF:at, 15.10.2012)
Publiziert am 25.10.2012

