Wallner fordert EU-Regionalfördermittel ein
Anlässlich des bevorstehenden Nationalfeiertages hat Landeshauptmann Markus Wallner am Mittwoch bei der EU in Brüssel einen Empfang ganz im Zeichen Vorarlbergs gegeben. So gab Festspielindendant David Pountney beispielsweise erste Einblicke in die kommende Opernproduktion ‚Die Zauberflöte‘.
Wallner hatte bei seiner Empfangsrede ein klares Bekenntnis zur EU abgegeben. Ein besonderes Anliegen ist ihm, die Jugend und die nachkommenden Generationen für das goße Friedensprojekt EU zu gewinnen und zu begeistern.
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Der Landeshauptmann nützt seinen Brüssel-Besuch aber auch, um am Donnerstag mit dem für die Regionalpolitik zuständigen EU- Kommissar Johannes Hahn aus Österreich über EU-Regionalfördermittel zu sprechen. „Diese Fördergelder unterstützen Investitionen in betriebliche Innovationen, in Forschung und Entwicklung und in regionale Wachstumsstrategien im Land“, sagte Wallner.
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Audio: Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP)

VLK
LH Wallner bei EU-Regionalkommissar Johannes Hahn.
Auf europäischer Ebene laufen die Verhandlungen für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 (MFR) der EU auf Hochtouren. Nach derzeit vorliegenden Informationen seien in der Regionalpolitik Mittelkürzungen zu erwarten, so Wallner. Aus seiner Sicht wäre es wichtig, dass keine Einsparungen zu Lasten der wirtschaftlich starken und innovativen Regionen vorgenommen werden. „Von unserer Wirtschaftsleistung profitieren auch strukturschwächere Gegenden. Deshalb ist es sinnvoll, weiterhin Mittel in entsprechendem Ausmaß bereit zu stellen“, so Wallner. Im Übrigen würde diese Vorgehensweise auch der Gleichbehandlung der Regionen zuwiderlaufen.
Interreg-Programm laut Wallner bedeutsam
Wichtig für Vorarlberg ist laut Wallner auch das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“. Vorarlberg sei dabei das Land mit den meisten Projektbeteiligungen.
Publiziert am 25.10.2012

