Schröcken: Neue Seilbahn ist beantragt

Schröcken hofft vom Zusammenschluss der Skigebiete am Arlberg-Hochtannberg zu profitieren. Als vierte Gemeinde in diesem Netzwerk hat Schröcken aber noch keinen direkten Zubringerlift vom Dorf ins Skigebiet. Die Gemeinde wünscht sich eine Gondelbahn.

Mit der geplanten Verbindung der Skigebiete von Warth und Lech im kommenden Jahr erreicht das Pistenangebot am Arlberg und am Hochtannberg eine neue Dimension. Neben den Liftgesellschaften sollen auch Beherbegungsbetriebe und Gastronomiebetriebe in Lech-Zürs und Warth profitieren. Schröcken, als vierte Gemeinde in diesem Netzwerk, hat einen besonderen Stellenwert.

Schröcken will, um von der Erweiterung des Angebots zu profitieren, einen direkten Zugang ins Skigebiet. Dazu ist ein Dorflift geplant. Der Dorflift, eine knapp zwei Kilometer lange Achter-Gondelbahn, soll direkt vom Zentrum der Gemeinde Schröcken zur Bergstation des Falkenkopfes führen. Von dort sind Abfahrten in alle Richtungen möglich.

Liftprojekt vor Bescheid

Das Genehmigungsverfahren für das Projekt läuft bereits, sagt Bürgermeister Herbert Schwarzmann, in den nächsten Monaten könne mit dem Bescheid gerechnet werden. Mit den Bauarbeiten werde voraussichtlich erst 2014 begonnen. Zuvor müsse noch die Anzahl der Gästebetten ordentlich erhöht werden.

Im Moment werde geprüft, wie das Parkplatzproblem gelöst werden könne. Das Gemeindezentrum soll nicht mit Stellflächen zubetoniert werden, sagt Schwarzmann. Für Schröcken sei der Dorflift nicht nur ein Seilbahnprojekt, sondern eine existenzielle Frage. Die Kosten für Kabinenbahn und Restaurant werden auf zehn bis zwölf Millionen Euro geschätzt.

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