Luftqualität hat sich verbessert

Die Schadstoffbelastung der Vorarlberger Luft ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Vor allem die Feinstaubbelastung konnte reduziert werden, heißt es beim Vorarlberger Umweltinstitut. Aber auch bei anderen Schadstoffen gab es Verbesserungen.

Die Zahl der Tage, an denen die täglichen Grenzwerte für die Feinstaubbelastung überschritten wurden, haben sich in den vergangenen Jahren halbiert. Gab es etwa im Jahr 2006 in den Messstellen Dornbirn, Lustenau und Feldkirch noch durchschnittlich 45 Tage mit einer erhöhten Feinstaubbelastung, so waren es im Vorjahr nur mehr rund 15 Tage.

Bessere Holzheizungen und Busfilter

Auch heuer geht dieser Trend weiter, sagt Bernhard Anwander vom Vorarlberger Umweltinstitut. Dazu beigetragen hätten unter anderem bessere Holzheizungen, Umstellungen bei der Straßenreinigung und bessere Filter für Busse. Leicht zurückgegangen ist auch die Stickstoffdioxid-Belastung. Die Ozon-Werte liegen auf dem Niveau der Vorjahre.

Maßnahmenpaket vor sieben Jahren beschlossen

Für die Überprüfung der Luftqualität stehen in Vorarlberg acht Messstellen zur Verfügung: Bludenz-Rathaus, Dornbirn-Stadtstraße, Feldkirch-Bärenkreuzung, Höchst-Gemeindeamt, Lustenau-Wiesenrain, Lustenau-Zollamt, Sulzberg-Gmeind und Wald am Arlberg.

Vor sieben Jahren hat die Landesregierung ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Schadstoffemissionen beschlossen.