Pränatale Versorgung wird neu organisiert

Laut Michael Rohde, Koordinator des pränatalen Versorgungsprojekts in Vorarlberg, wird die pränatale Ambulanz in Feldkirch voraussichtlich ab Anfang November wieder geöffnet sein. Sie musste wegen Überlastung geschlossen werden.

Seit Anfang August ist die pränatale Ambulanz in Feldkirch für Frauen, die nicht stationär im Spital sind, geschlossen. Schwangere Frauen, die von ihrem Frauenarzt zur Abklärung von Details überwiesen werden, müssen in andere Krankenhäuser ausweichen. Das wird in Spitzenzeiten auch so bleiben, aber es wird voraussichtlich ab November wieder Termine in der Pränatalen Ambulanz in Feldkirch geben.

Untersuchungen auf Krankenhäuser aufgeteilt

Die pränatalen Untersuchungen sollen langfristig koordiniert auf die verschiedenen Krankenhäuser im Land aufgeteilt werden. Das sagt der Leiter des neuen Projekts für pränatale Diagnostik, Michael Rhode vom Landeskrankenhaus Bregenz. Dadurch werde die pränatale Ambulanz in Feldkirch schlussendlich entlastet. Das heißt: wenn werdende Eltern einen Untersuchungstermin in einem Krankenhaus brauchen, werden sie auch einen bekommen, so Rhode, denn diese Termine sind immer an ein gewisses Entwicklungsstadium des ungeborenen Kindes gebunden.

Allerdings müssen die Frauen zukünftig vielleicht in ein weiter entferntes Krankenhaus ausweichen. Zukünftig sollen die Termine für pränatale Untersuchungen nämlich für alle Krankenhäuser gemeinsam elektronisch verwaltet werden.