Hofer: Keine unbeaufsichtigte Akteneinsicht

In der Causa Hofer steht die nächste Meinungsverschiedenheit zwischen ÖVP und Oppositionsparteien an. Dass FPÖ, Grüne und SPÖ Einsicht in den Akt zur Umwidmung des Grundstückes bekommen ist klar. Allerdings nicht ohne Aufsicht.

FPÖ, Grüne und SPÖ sollen Einsicht in den Akt zur Umwidmung des Grundstücks von Hofer nehmen können, so viel ist klar. Blau, Grün und Rot möchten das aber unbeaufsichtigt tun, keinen Vertreter der Verwaltung beim Studium des Aktes mit dabei haben. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) hat am Montag bereits abgewinkt, das gehe nicht. Und auch Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sagt nein. Er formuliert die Ablehnung des Oppositionswunsches aber in diplomatischem Tonfall.

Keine unbeaufsichtigte Akteneinsicht für Opposition

Er appelliere an die Opposition, die Möglichkeit seriös wahrzunehmen, so Wallner. Das betreffe das Angebot die Experten zur Verfügung zu stellen, Auskünfte zu erteilen und die Akten gemeinsam einzusehen. Das haben nichts mit Beaufsichtigen zu tun, so Wallner. Man wolle lediglich gewährleisten, dass neben der Akteneinsicht auch die involvierten Personen aus der Behörde und der zuständige Statthalter zur Verfügung stehen.