Vorarlberg droht Zahnärztemangel
Bereits jetzt ist ein Drittel der niedergelassenen Zahnärzte zumindest 60 Jahre alt - in einigen Jahren werde es also eine Pensionierungswelle geben, sagt Gerhart Bachmann, Präsident der Vorarlberger Zahnärztekammer. Ob alle Stellen mit geeigneten Ärzten nachbesetzt werden können, sei fraglich. Denn nur wenige Vorarlberger studieren derzeit Zahnmedizin: in Innsbruck etwa zum Teil nur zwei Personen pro Jahrgang.
Besseres Uni-Zulassungssystem gefordert
Zwar gebe es immer wieder Bewerber aus Ost- und Südeuropa, sagt Bachmann. Allerdings könnten viele davon kaum Deutsch. Auch das Ausbildungsniveau lasse zum Teil sehr zu wünschen übrig. Um dem drohenden Zahnärztemangel zu begegnen, müsse das Zulassungssystem an den Universitäten verbessert werden.
Publiziert am 12.10.2012

