Flugretter trainierten im Lechquellgebiet

Am vergangenen Wochenende hat die Flugrettung in Vorarlberg ihre Herbstübung absolviert. Pro Jahr fliegen die freiwilligen Helfer - Bergretter und Notärzte - bis zu 1.100 Einsätze und bekommen dafür eine Aufwandsentschädigung. Freiwillige gibt es noch genug.

Wenn Menschen in einer Notlage sind, stehen die vielen freiwilligen Helfer der Rettung oder Feuerwehr parat. Eine Gruppe kommt im wahrsten Sinne des Wortes angeflogen, um Hilfe zu leisten - die Flugrettung. Berufs-Piloten, Bergretter und ein Notarzt bilden dann das Rettungsteam. Sie haben bei der Biberacher Hütte im Lechquellengebiet trainiert.

Noch sei es leicht, genügend Retter für die freiwillige Arbeit zu finden, sagt der leitende Flugrettungs-Notarzt für Vorarlberg, Matthias Hohlrieder, auch wenn die vielen Bereitschaftsdienste für den Einzelnen nicht immer leicht zu koordinieren sind. Laufende Fortbildungen sind wichtig, um nicht aus der Übung zu kommen und sich auch mit neuartiger Ausrüstung vertraut zu machen.

Im Beitrag von Jürgen Sebö sehen Sie Arthur Köb, Leiter der Flugrettung in Vorarlberg, und Matthias Hohlrieder, Leiter der Flugrettungs-Notärzte in Vorarlberg.

Sendehinweis:

„Vorarlberg heut“, 8.10.12

Freizeitunfälle: Kosten müssen selbst getragen werden

Ein Rettungseinsatz mit dem Hubschrauber kostet im Schnitt zwischen 800 und 1.200 Euro. Dabei ist wichtig: Für Freizeit- und Sportunfälle übernimmt die GKK keine Kosten.