„Tatort Wald“: Die Zukunft des Waldes

„Tatort Wald“ - das war das Motto der 51. Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Waldvereins in Sulzberg. Gastreferent und Forst-Experte Georg Meister wies besonders auf die Wichtigkeit eines naturnahen Mischwaldes hin.

Eine natürliche Verjüngung des Waldes sei nur dann möglich, wenn das Verhältnis Wald, Wild und Jagd stimmt, sagte Arnold Hirschbühl, der Obmann des Vorarlberger Waldvereins. Dies funktioniere nur, wenn der Eigentümer den Wald entsprechend bewirtschafte. So müsse zum Beispiel genug Licht hineinkommen, damit eine Verjüngung funktionieren könne. Außerdem müsse auf die Menge des Wildes geachtet werden. Hirschbühl fordert von den Jagdausschüssen der Gemeinden, zuerst die Interessen des Waldes vor denen des Wildes oder des Jägers zu stellen. Nur so könne eine Naturverjüngung des Waldes funktionieren.

Der Vorarlberger Waldverein zählt rund 800 Mitglieder. Der Waldanteil in Vorarlberg liegt bei einem Drittel.