Klausur: Zukunft der Dornbirner Kirche
Wie kann Kirche in Dornbirn künftig aussehen? Dieser Frage widmen sich 80 Dornbirnerinnen und Dornbirner bei einer Klausur im Bildungshaus Batschuns. Diese Zukunftskonferenz ist ein Teil der Weiterentwicklung von kirchlichen Seelsorgeräumen, die die Diözese Feldkirch vor gut einem Jahr mit der Gründung des ersten Pfarrverbandes gestartet hat.
Kirche als Teil des öffentlichen Lebens
Nach den Bregenzern gehen nun auch die Dornbirner in Klausur. Priester und Laien, Vertreter von Pfarren und Personen des öffentlichen Lebens diskutieren drei Tage lang darüber, wie Kirche im städtischen Leben künftig aussehen soll. Welchen Auftrag hat die Kirche in der Stadt - wie wollen die Christen dort leben und welche Strukturen brauchen sie? Der Ausgang ist dabei völlig offen, betont Pastoralamtsleiter Walter Schmolly. Denkbar wären Pfarrverbände ebenso wie eine große Pfarre, die von einem Team geleitet wird. Pfarrer Erich Baldauf, der die Dornbirner Projektgruppe leitet, freut sich auf die Konferenz: er hofft, dass die Kirche das Potenzial dieser Veränderung nützt.
Bludenz, Feldkirch und Lustenau werden im Frühjahr Zukunftskonferenzen abhalten. Bei den kleineren Pfarren sind einige Veränderungen schon umgesetzt: inzwischen gibt es bereits 17 Pfarrverbände.
Publiziert am 05.10.2012

