Maßnahmen zur Energiewende präsentiert

Die Schweizer Regierung hat am Freitag erklärt, wie sie die Energiewende und damit den geplanten Atomausstieg bewältigen will: Es werden keine neuen Kernkraftwerke mehr bewilligt - ein Datum für die Abschaltung des letzten AKW wurde nicht fixiert.

Mit bis zu 30 Prozent höheren Energiekosten sollen die Menschen angeregt werden, Energie zu sparen und beim Ausbau erneuerbarer Energie soll es weniger Umsetzungshürden geben. Dies beinhaltet das Energiewende-Maßnahmenpaket der Schweizer Regierung.

Nicht festlegen will sich die Regierung in Bern darauf, wann das
letzte Kernkraftwerk der Schweiz vom Netz gehen wird. Solange ständig in die Sicherheit investiert werde, sieht Energiebundesrätin Doris Leuthard (CVP) keinen Grund, politisch ein Ende nach 40 oder 50 Jahren Betriebsdauer zu setzen. Neue Bewilligungen für AKW werde es nicht geben.

Sofortige Abschaltung von Risikoreaktoren gefordert

Die Atomgegner in der Schweiz fordern, dass der Atomausstieg terminlich fixiert und gesetzlich eingehalten werden müsse und verlangen für Risikoreaktoren - dazu zählen sie Beznau und Mühleberg - die sofortige Abschaltung.

Links: