Brustkrebs: Sterblichkeit in Vorarlberg gesunken
Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Der ganze Monat Oktober ist international dieser Erkrankung gewidmet. Zum Auftakt fand am Freitagabend in der Inatura in Dornbirn ein „Minimed“-Vortrag zum Thema Brustkrebs statt.
Sterblichkeit durch Vorsorge gesunken
In Vorarlberg erkranken pro Jahr 250 bis 280 Frauen an Brustkrebs, sagt der leitende Arzt des Brustzentrums am Landeskrankenhaus Feldkirch, Anton Haid. Dadurch, dass mehr als die Hälfte aller Vorarlberger Frauen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, konnte die Sterblichkeit durch Brustkrebs in den vergangenen zehn Jahren laut Haid deutlich gesenkt werden. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen und die Brust kann eher erhalten werden.
Brustvorsorgescreening ab 1. April 2013
Um eine möglichst frühe Diagnose flächendeckend zu ermöglichen, wird ab 1. April 2013 österreichweit das organisierte Brustvorsorgescreening eingeführt. Konkret heißt das, dass jede Frau im Alter von 45 bis 70 Jahren regelmäßig schriftlich zur Vorsorgeuntersuchung eingeladen wird. Der Bezirk Bludenz war in den vergangen fünf Jahren Modellregion dafür.
Link:
- Neue Brustkrebsvorsorge ab 2013 (vorarlberg.ORF.at, 13.10.2012)
Publiziert am 29.09.2012

