Innovationspreis 2012: Sieben Gewinner
Dieses Element ist nicht mehr verfügbar
Im Video zu sehen: Christian Beer (Eigentümer Heron Gruppe); Beitrag von Jürgen Sebö, Alexander Roschanek, Gernot Kutzer
Mit dem Innvovationspreis zeichnen Land und Wirtschaftskammer alle zwei Jahre Betriebe aus, die durch besondere Entwicklungsleistungen am Markt auffallen. Erstmals seit 1988 wurden heuer sieben Sieger gekürt. Insgesamt haben 26 Betriebe ihre Unterlagen eingesendet.
Die Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert. Fünf Unternehmen erhielten den Innovationspreis, zusätzlich wurden zwei Sonderpreise für das beste Kleinunternehmen und das beste Start-up Unternehmen vergeben. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Fachjury ermittelt.
Die Gewinner
Zu den Preisträgern zählte die Bregenzer Textilfirma „Schoeller - the spinning group“, die mit dem „Projekt EXP 3.0“ eine chlorfreie Filzfreiausrüstung für Wollgarne entwickelte. Durch das neue Verfahren ist Wolle ohne die sonst übliche Chlorbelastung voll maschinenwaschbar. Das Lustenauer Unternehmen „Thien e Drives GmbH“ reichte einen energieeffizienten elektrischen Antrieb ein, der deutlich komplexere Antriebslösungen mit Motor, Frequenzumrichter und Steuerung ersetzen kann.
Zu den ausgezeichneten Projekten gehört auch der „LifeCycle Tower“ der Bregenzer „Cree GmbH“, ein Hochhaus, das auf einem flexibel nutzbaren Holzhybrid-Bausystem basiert. In einer Kooperation haben sich „Entner Electronics KG“ aus Rankweil und die in Klaus (beide Bezirk Feldkirch) ansässige „WolfVision GmbH“ beworben, gemeinsam entwarf man Neuerungen im Bereich 3D-Visualisierung. Den Sonderpreis für das beste Kleinunternehmen sicherte sich die „Power Units Leistungselektronik GmbH", die ein elektronisches Vorschaltgerät für UV-Mittelstrahldrucker zur Verwendung in Industrieanlagen entwickelte." Georg Bechter Licht“ erhielt für Leuchtenmodule aus Gips, die sich flächenbündig mit der Wand verspachteln lassen, den Sonderpreis als bestes Start-up-Unternehmen.
Würdigung durch Wallner und Rein
Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Wirtschaftskammerpräsident Manfred Rein würdigten die Sieger als Gradmesser für die Innovationskraft der Vorarlberger Wirtschaft. Rund 160 Mio. Euro der gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben würden von privaten Unternehmen geleistet, das seien rund 80 Prozent.
Publiziert am 27.09.2012

