Raubüberfall auf Tankstelle geklärt
Am Morgen des 17. Juli hatte der mit mit einer Plastikmaske vermummte Täter die Angestellte der OMV-Tankstelle in Dornbirn-Schwefel mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert. Die Frau ging laut Polizei zur Kasse und händigte dem Mann einen Bargeldbetrag in noch unbekannter Höhe aus. Anschließend flüchtete er mit der Beute. Die von der Polizei ausgelöste Alarmfahndung verlief erfolglos - mehr dazu in Tankstellenüberfall: Täter weiter flüchtig (vorarlberg.ORF.at; 17.7.2012).
Tatortspuren wurden ausgewertet
Laut Landeskriminalamt wurden nach dem Überfall auf die OMV-Tankstelle die Tatortspuren ausgewertet und analysiert. Dabei habe sich die ursprüngliche Vermutung bewahrheitet, dass der Täter einen Komplizen hatte.
Die Spuren führten die Ermittler zu zwei Brüdern im Alter von 22 und 20 Jahren aus Bregenz bzw. Hard. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.
Motiv: Geldnot und Schulden
Der 20-jährige mutmaßliche Haupttäter gestand am Donnerstag, den Raubüberfall begangen zu haben und, dass sich sein ältere Bruder daran beteiligt habe. Als Motiv habe er Geldnot und Schulden angegeben, so das Landeskriminalamt. Bei den Brüdern konnten die Beamten einen Teil der Beute in Höhe von einigen hundert Euro und die Tatwaffe sicherstellen.
Publiziert am 21.09.2012

