Urlauber-Plus rund um den Bodensee
Allein in der baden-württembergischen Bodenseeregion inklusive Oberschwaben stieg die Zahl der gewerblichen Ankünfte auf 1.323.900 um rund fünf Prozent. Die gewerblichen Übernachtungszahlen erhöhten sich um 4,6 Prozent auf 4,3 Millionen.
Knapp acht Prozent Plus am österreichischen Ufer
Obwohl auf österreichischer Seeseite die Sommersaison erst im Mai begonnen hat, ist man aktuell mit den erreichten Gästezahlen sehr zufrieden. Von Mai bis Juli gab es eine erfreuliche Steigerung bei den Übernachtungen von 350.476 auf 377.525. Im Vergleich zum Vorjahr wurde somit ein deutliches Plus von 7,7 Prozent registriert. „Schließend auf das positive Feedback unserer Partner, erwarten wir aber auch für August ein sehr erfreuliches Ergebnis“, so Stefanie Lang vom Bodensee-Vorarlberg Tourismus.
Schweizer Tourismus trotzt Währungsproblematik
In den Schweizer Bodenseeregionen Thurgau, St.Gallen-Bodensee und im Schaffhauserland konnten, trotz Beeinflussung durch die Währungsproblematik, die Ankunfts- und Übernachtungszahlen an das positive Ergebnis des letzten Jahres anknüpfen. Der Kanton St. Gallen erreichte dabei ein leichtes Plus von 0,2 Prozent bei den Übernachtungszahlen. Rorschach verzeichnete ein Plus von satten 14,5 Prozent.
Im Kanton Thurgau konnte insbesondere im Monat Juli ein Plus von 2,2 Prozent bei den Übernachtungen verbucht werden. Dennoch wurde hier im Gesamtzeitraum von Januar bis Juli ein leichtes Minus von einem Prozent konstatiert. Ähnlich verhält sich die Entwicklung im Kanton Schaffhauserland. Auch hier verlief die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr stabil.
Liechtenstein: September gut gestartet
Für das Fürstentum Liechtenstein begann das Jahr eher schleppend – die Nachfrage erholte sich jedoch im April wieder und die Monate Juli und August verliefen sehr positiv. „Auch der September ist gut gestartet. Das alles gibt uns die Hoffnung, dass auch für den Rest des Jahres eine ansprechende Auslastung erhofft werden darf.“, sagt Martina Hoch von Liechtenstein Marketing Auskunft.
Publiziert am 21.09.2012

