600 Teilnehmer beim Philosophicum Lech
In Lech wurde am Donnerstag das 16. Philosophicum eröffnet. Die viertägige Veranstaltung wurde auf Initiative des Schriftstellers Michael Köhlmeier und des Lecher Bürgermeisteres Ludwig Muxel 1997 gegründet. Es ist die größte ihrer Art in Mitteleuropa.
Die Veranstaltung will eine Plattform für Philosophen, Denker und Menschen sein, die sich mit einem Thema kritisch auseinander setzen wollen. Tiere, der Mensch und seine Natur, dazu gibt es heuer Vorträge und Diskussionen: 600 Interessierte besuchen das heurige Philosophicum, bei dem etwa Fragen wie: „Darf man Tiere züchten, um sie dann zu töten und zu essen, haben Tiere Rechte, sind Haustiere noch richtige Tiere diskutiert werden.“
Theologe Eugen Drewermann diskutiert in Lech
Der deutsche Theologe Eugen Drewermann macht sich Gedanken über den tödlichen Fortschritt, er meint, dass wir eine neue Ethik brauchen. Den mit 25.000 Euro dotierten Tractatus, das ist ein beim Philosophicum verliehener Preis, bekommt der deutsche Philosoph und Publizist Herbert Schnädelbach.
Für Lech ist die Veranstaltung auch aus wirtschaftlicher Hinsicht interessant: Das Philosophicum bringt nach den Sommerferien nochmals zahlreiche Übernachtungen für die Beherbergungsbetriebe.
- Preisverleihung beim Philosophicum Lech(vorarlberg.orf.at, 5.9.2012)
Publiziert am 20.09.2012

