Vorsorge: Vorarlberger setzen auf Sicherheit
Durchschnittlich 114 Euro investieren Herr und Frau Vorarlberger derzeit monatlich in ihre Vorsorge. Neben dem klassischen Sparbuch und Lebensversicherungen stehen besonders Immobilien hoch im Kurs. Insgesamt ist ein Trend in Richtung mehr Sicherheit erkennbar: Aktien und Wertpapiere spielen auch 4 Jahre nach der Wirtschaftskrise 2008 nur eine untergeordnete Rolle in der Vorsorge.
Immer wichtiger wird auch das Thema Pflegevorsorge. Die Bereitschaft in diesem Bereich auch finanziell vorzusorgen ist allerdings noch sehr gering. Bei 2/3 der Vorarlberger besteht laut der Studie der GfK Austria überhaupt keine Bereitschaft Geld in die Pflegevorsorge zu investieren. Und dass obwohl mehr als die Hälfte davon ausgeht später einmal auf Pflege angewiesen zu sein.
Unterschiedliche Prämien bald Vergangenheit
Bereits in naher Zukunft müssen sich die Anleger zudem mit der Einführung der sogenannten „UniSex-Tarife“ beschäftigen. Ab dem 21. Dezember darf es bei Lebens- oder Pensionsversicherungen keine unterschiedlichen Prämien mehr für Männer und Frauen geben. Die Prämien für Frauen werden dadurch teilweise empfindlich steigen.
Publiziert am 18.09.2012

