Neues Infosystem für Elektroautos erprobt

Beim VLOTTE-Projekt der Illwerke wird seit einem Jahr an 20 Elektroautos ein neues Informationssystem namens AutolinQ erprobt. Das System soll Autofahrern die Angst nehmen, mit einem Elektroauto wegen leerer Batterien das Fahrziel nicht zu erreichen.

Ein großes Hindernis für die weitere Verbreitung von Elektroautos ist deren relativ geringe Reichweite oder präziser gesagt, die Angst der Lenker, mit leeren Batterien vor dem Ziel liegenzubleiben. Um hier mehr Sicherheit zu schaffen, hat man beim VLOTTE-Projekt der Illwerke zusammen mit Automobilzulieferer Kontinental eine App fürs Smartphone entwickelt.

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Video: „Vorarlberg heute“-Beitrag von ORF-Redakteur Franz-Michel Hinteregger. Er sprach mit Herbert Hamalek, Projektleiter bei Continental und mit Christian Eugster, Projektleiter VLOTTE.

98 Prozent der Fahrten sind kürzer als 50 Kilometer

Dabei zeigte sich: 98 Prozent aller Fahrten sind kürzer als 50 Kilometer. Diese schafft an sich jeder Elektrowagen, aber es ist die Angst, wegen leerer Batterien nicht anzukommen, die das neue System namens AutolinQ ausrotten will. Im Elektroauto ist ein Gerät installiert, das ständig Angaben über den Ladezustand der Batterien über Mobilfunk an einen Server sendet. Mit dem Smartphone erfährt man dann, wie viele Kilometer der Wagen noch schafft. Man kann auch die Aufladung vorprogrammieren, die Fahrstrecke über googlemaps rekonstruieren oder den genauen Stromverbrauch für eine Fahrt ermitteln.

Die Reichweite der Elektrowagen wird damit nicht größer, aber man weiß besser, wieweit sein Elektroauto noch fährt oder wo die nächste Ladestation liegt. Das Autolink System wird seit einem Jahr bei 20 VLOTTE Elektrofahrzeugen erprobt, es soll ab 2014 in Serie produziert werden.

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